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MV aktuell Polizeiruf aus Rostock zwischen Lob und Ablehnung
Nachrichten MV aktuell Polizeiruf aus Rostock zwischen Lob und Ablehnung
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00:00 20.10.2016

Rostock. Die neue Rostocker Polizeiruf-Folge „Im Schatten“ spaltet die Leserschaft der OSTSEE-ZEITUNG. Deren Meinungen reichen von „spannend“ und „sehr gut“ bis zu „enttäuschend“ und „überfrachtet“. Die Kommissare Alexander Bukow (Charly Hübner) und Katrin König (Anneke Kim Sarnau) kommen noch am besten weg. Ihr übermäßiger Gebrauch von Schimpfwörtern und Flüchen stößt aber auf Kritik. Noch mehr Unverständnis gibt es für die wenigen Rostock-Bezüge des Rostocker Polizeirufs.

Charly Hübner und Anneke Kim Sarnau. Quelle: Christine Schroeder/ndr/dpa

Facebook-Nutzer Östliche Altstadt, Rostock findet „Bukow und König top, Geschichte so la la, und Rostock nicht vorhanden“. So langsam mache es keinen Spaß mehr. „Clubs und Pizzerias haben wir hier auch wie Sand am Meer.“ Der Polizeiruf müsse nicht in Hamburg gedreht werden. Martin Gruel schreibt: „Der Tatort war gut, aber hat nicht viel mit Rostock zu tun, leider nur die Autos mit den Kennzeichen HRO.“ Warum nenne sich der Tatort Rostock, wenn doch das meiste in Hamburg gedreht wird? Karsten Koszarek schließt sich an: „Die zehn Minuten, die in Rostock gedreht worden sind, sind doch lächerlich.“ Das sei wohl eher ein Polizeiruf Hamburg, das ist traurig. Auch Anita Knubbe sieht das so: „Ich wäre für eine Umbenennung in Polizeiruf Hamburg.“ Thilo Mundt findet, dass es ein guter Polizeiruf war. „Aber wo Rostock drauf steht, muss auch Rostock drin sein, und nicht in Hamburg drehen.“ Nur etwa zehn Minuten seien in Rostock gedreht worden. Dirk Gratopp stimmt ihm zu: „Ich fand ihn auch gut. Aber es war mir zu wenig Rostock dabei.“ Sophie Wolter bemängelt das ebenfalls: „Wohl eher Hamburg.“ Auch Torsten Rosenkranz „hat von Rostock gar nichts gesehen“.

Die Anhänger des Ermittler-Duos halten dagegen. Haase Ulli erklärt: „War’s Spitze wie immer.“ Antje Firl ist des Lobes voll über den Polizeiruf: „Ich fand ihn gut! Spannend, auch wenn teilweise vorhersehbar.“ Er finde die Sequenzen, die unerwartet kommen, sehr gut (der neue Chef, der Mörder vom Dealer). Ebenso die aufkeimenden Gefühle bei Bukow für Frau König. „Da freut man sich aufs nächste Mal.“ Auch Peter Klose ist gespannt, „wie es weiter geht“. Ingeburg Kriegel findet die Folge „anstrengend wie immer, aber sehr gut“. Leute würden sich fragen, ob das möglich und wahr ist, sie können sich in Rostock nicht so viel Tote vorstellen. Dirk Schneider meint: „Stark! Auch und vor allem die Schauspieler.“ Bukow und König seien auf dem besten Weg, dem Tatort-Duo Thiel und Boerne aus Münster den Rang abzulaufen. Andreas Fritz Wagner findet: „Der Rostock-Krimi ist immer ein Highlight! Gute Schauspieler und das Rostocker Ambiente.“ Die Handlungen würden zu den tragenden Figuren passen. Sabine Maria Wischer sagt: „Hat uns sehr gut gefallen.“ Für Rico Grosch ist es ein „schöner Heimatfilm mit zeitgenössischem Thema“. Karsten Greßler meint zum Polizeiruf: „War hammergut, weiter so.“ Michael Enke und Ines Bendt gefällt er ebenfalls gut. Jörg Brosche: „Top!“ Und Eva Berg und Kira Ludwig finden die Krimi-Folge super. Silvia Zegelin hatte sich zwar etwas mehr erhofft. Aber: „Bukow dreht langsam ab, finde ich gut. Bitte kein Liebesgeplänkel zwischen König und Bukow.“

Andere Leser kritisieren die Handlung. Monique Westphal ist enttäuscht: „Zu viele Figuren, zu viele Erzählstränge. Irgendwann hat es mich nicht mehr interessiert.“ Ebenso Susanne Kuschel: „Es war kein Film mit Spannung, keine logischen Zusammenhänge – einfach langweilig.“ Matthias Schulz hat nach zehn Minuten bla bla umgeschaltet.

Sibille Baumgart sei eingeschlafen, schreibt sie. Jacqueline Maass, Dörte Stein, Andre Haase und

Viola Schult hat dieser Polizeiruf ebenfalls nicht gefallen.

Bernhard Schmidtbauer

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