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MV aktuell Polzin bremst bei Beamten-Besoldung
Nachrichten MV aktuell Polzin bremst bei Beamten-Besoldung
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04:12 16.04.2013
Finanzministerin Heike Polzin (SPD) Quelle: OVE ARSCHOLL

Die 15 000 Beamten in Mecklenburg-Vorpommern müssen sich darauf einstellen, dass ihre Einkommen langsamer steigen als die der Angestellten des Landes. Finanzministerin Heike Polzin strebt eine zeitversetzte und leicht reduzierte Übertragung der seit Januar für die Angestellten gültigen Tariferhöhung an.

Die SPD-

Politikerin präsentierte gestern Vertretern von Beamten- und Richterbund sowie Gewerkschaften ihre Vorschläge.

Während die Bezüge der Angestellten rückwirkend zum 1. Januar um 2,65 Prozent angehoben wurden und Anfang 2014 um weitere 2,95 Prozent steigen, sollen sich die Beamten mit weniger zufriedengeben. Polzin bietet zwei Modelle. Das eine sieht eine generelle Anhebung der Bezüge zum 1. Juli um zwei Prozent sowie eine Aufstockung des Sockelbetrags um 25 Euro vor. Beim zweiten Modell würden niedrige Besoldungsgruppen zum 1. April 2,45 Prozent mehr Geld bekommen, höhere ab 1. Juli. Die Zulage von 25 Euro würde wegfallen.

Polzin will für die Beamten zudem ein längerfristiges System der Besoldungsanpassung etablieren, das weitgehend von den Tarifverhandlungen für Angestellte abgekoppelt ist. Demnach gäbe es 2014 und 2015 ab 1. Januar eine Steigerung von jeweils zwei Prozent für die Beamten. Dazu komme eine Aufstockung der Versorgungsrücklage, die einem Einkommensplus von 0,2 Prozent entspreche. Polzin orientiert sich bei ihren Vorschlägen an der Teuerungsrate.

OZ

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