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Radeln für Gesundheit und Klimaschutz

Rostock Radeln für Gesundheit und Klimaschutz

Rostock gab mit Warnowtour den Auftakt zur dreiwöchigen Aktion „Stadtradeln“

Rostock. Am Wochenende startete in Rostock mit der traditionellen Warnowtour die dreiwöchige Aktion „Stadtradeln“, die bundesweit zu unterschiedlichen Terminen von den Klimabündnissen organisiert wird. Im Vordergrund dabei stehen die Luftreinhaltung und Lärmminderung in Städten. Von Mai bis Ende August läuft außerdem die Initiative „Mit dem Rad zur Arbeit“ der Krankenkasse AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ADFC, wie Landesgeschäftsführerin Gabriele Meyer in Rostock berichtete. Dabei steht die Gesundheit von Arbeitnehmern im Vordergrund. Als Anreiz gibt es für die Teilnehmer Preise vom Zubehör bis zum ganzen Fahrrad zu gewinnen.

Das Radfahren ist für uns die Lösung für viele Probleme“ Gabriele Meyer, ADFC-Landesgeschäftsführerin

„Das Radfahren ist für uns die Lösung für viele Probleme“, sagte Meyer. Daher sei es das Ziel, Radfahren in den Alltag zu integrieren. Es wirke positiv auf den Kreislauf, den Bewegungsapparat und das Immunsystem. Übergewicht und Diabetes könne man durch Radfahren vorbeugen. „Wir sprechen explizit Arbeitgeber an, ihre Arbeitnehmer darauf aufmerksam zu machen, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren“, sagte Meyer. Die Arbeitgeber müssten Bedingungen schaffen, dass ihre Mitarbeiter die Räder sicher und möglichst überdacht abstellen können, dass die Parkfläche günstig zu erreichen ist und dass die Radler Möglichkeiten zum Umziehen, zum Trocknen von Regenbekleidung und günstigstenfalls zum Duschen haben.

Der ADFC habe in Rostock schon einige Unternehmen beraten, darunter den Verkehrsbetrieb RSAG, die Stadtwerke und die Polizei, sagte Meyer. Die Betriebe ihrerseits sollten den Kommunen Hinweise geben, welche Radwege die Beschäftigten benutzen, wo Instandhaltungen und Veränderungen nötig sind. Ein positiver Nebeneffekt sei, dass durch mehr Radler Staus im Stadtverkehr verringert werden und die Umwelt sauberer bleibt.

Der Klimaschutz steht im Vordergrund der Kampagne „Stadtradeln“, an der sich bundesweit in diesem Jahr mehr als 400 Kommunen beteiligen. In Mecklenburg-Vorpommern sind es mit Rostock, Schwerin, Greifswald und Ludwigslust nur vier Städte. Rostocks Umweltsenator Holger Matthäus, der seit drei Jahren Präsident des Klimabündnisses von 1700 europäischen Städten ist, verweist auf eine gute Bilanz der Aktion im Vorjahr. Die 188 Teams seien in drei Wochen fast 300 000 Kilometer geradelt und hätten im Vergleich zu Autofahrten 44 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Er rief dazu auf, dass sich mehr Städte in MV je drei Wochen lang an der Aktion beteiligen sollten. Das sei bis Ende September möglich. Das Verkehrsministerium trage die Teilnahmegebühr für die Kommunen.

Von Birgit Sander

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