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MV aktuell Ribnitz: Dickes Problem für Klinik und Helfer
Nachrichten MV aktuell Ribnitz: Dickes Problem für Klinik und Helfer
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03:52 27.08.2013

Mehr als die Hälfte der Menschen in MV sind übergewichtig. Ein Problem für Rettungssanitäter, Schwestern und Ärzte — auch in Ribnitz-Damgarten.

Immer häufiger muss hier die freiwillige Feuerwehr zu sogenannten Tragehilfen ausrücken. Bereits vier Mal in diesem Jahr. Zum Vergleich: Im ganzen letzten Jahr gab es nur einen solchen Fall. Gerufen werden die Feuerwehrmänner, wenn die Sanitäter des Rettungsdienstes den Patienten nicht alleine heben können. In schweren Fällen müssen die Helfer die Drehleiter einsetzen, damit der Patient beispielsweise über den Balkon aus der Wohnung gehoben werden kann. So vor zwei Wochen in Ribnitz, als eine rund 200 Kilogramm schwere Frau über das Fenster aus ihrer Wohnung geholt und in den Krankenwagen gebracht werden musste.

Auch die Bodden-Kliniken Ribnitz-Damgarten müssen sich zunehmend auf übergewichtige Patienten einstellen. „Wir haben fast keinen männlichen Patienten mehr, der unter 100 Kilo wiegt“, sagt Pflegedienstleiterin Christina Preußler (47). Auffällig sei auch, dass die Übergewichtigen (Body-Mass-Index über 30) immer jünger werden. Schwieriger sei ihre Operation: In einigen Fällen müssten die Chirurgen auf einem Treppchen stehen, sagt OP-Schwester Karola Düwell (59). „Wir haben jetzt zwei Schwerlastbetten, die bis zu 320 Kilo tragen. Dafür könnte ich drei Krankenhausbetten kaufen“, sagt Preußler.

Einige Patienten müssten allerdings auch an Spezialkliniken überwiesen werden, sogenannte XXL- Kliniken. „Das Südstadtklinikum in Rostock ist auf Adipositas-Patienten spezialisiert“, sagt Preußler.

OZ

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