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MV aktuell „Rostock Airways“ startet mit drei Jets
Nachrichten MV aktuell „Rostock Airways“ startet mit drei Jets
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00:00 07.03.2013
Rostock

Nach Informationen der OSTSEE-ZEITUNG will die neue Airline zunächst mit drei fest stationierten Maschinen des Typs „Bombardier Dash 8Q-400“ fliegen. Diese Propellermaschinen haben eine Kapazität von bis zu 76 Passagieren. Welche Betreibergesellschaft genau hinter dem Namen „Rostock Airways“ steht, ist noch nicht bekannt. Unter Branchenkennern kursieren die Namen von russischen, französischen und spanischen Fluggesellschaften, die auf dem deutschen Markt Fuß fassen wollen.

Rostocks Flughafenchef Carsten Herget wollte gestern noch keine Namen nennen. Er sagte „nur so viel: Es handelt sich um eine große, bekannte internationale Airline.“ Auf deren Maschinen wird der Schriftzug „Rostock Airways“ in den Stadtfarben Rot und Blau prangen. Erste Entwürfe gibt es Herget zufolge bereits. „Das soll die Verbundenheit zu Rostock, die Identifikation mit der Region zeigen“, sagt Herget. Auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) wird heute der Geschäftsführer der neuen Fluggesellschaft vorgestellt. Wenn dieser seine Arbeit am Firmensitz an der Ostseeküste beginnt, sollen Herget zufolge bis zu 40 neue Arbeitsplätze entstehen — unter anderem durch ein Callcenter.

Als Flugzeuge sind neben Maschinen von Bombardier auch andere Propellermodelle im Gespräch: die italienisch-französische ATR 72 mit einer Kapazität von 72 Plätzen, die deutsche Dornier 328, in der 44 Passagiere Platz finden, und als Jet der brasilianische Flieger Embraer 170 mit 118 Plätzen. „Wir schauen uns vier Typen an, um je nach Auslastung flexibel reagieren zu können“, sagt Herget. Im Mai startet das Buchungssystem für alle neuen Verbindungen, ab August hebt Rostock Airways täglich nach Frankfurt am Main, München und Kopenhagen ab. Auch Wien soll nach OZ-Informationen wöchentlich angeflogen werden. Durch die Tagesrouten wird es laut Ankündigung rund 60 Prozent mehr Flugverkehr über der Region geben als bisher. Ab sofort sollen Herget zufolge jährlich mindestens 300 000 Passagiere ab Laage befördert werden.

Unterdessen ist klar, welches Transport-Unternehmen den Flugplan der insolventen XL Airways übernehmen wird. Die polnische Enter Air wird einen Großteil der Verbindungen anbieten. Die Airline startet künftig von den Regional-Flughäfen Rostock, Kassel-Calden und Erfurt in Richtung Mallorca, Teneriffa und Fuerteventura. Enter Air will eine Maschine fest am Flughafen in Laage stationieren. Die Polen verfügen laut Firmenseite im Internet über insgesamt zwölf Maschinen vom Typ Boeing.

Lärmschutz-Konzept stößt auf Kritik
Zu Lärmschutzgebieten rund um den Flughafen in Laage ist erstmals ein Gutachten öffentlich vorgestellt worden. Der Entwurf für ein neues Lärmschutz-Konzept stieß auf heftige Kritik von Anwohnern der umliegenden Gemeinden. Die neuen Lärmschutzzonen erreichen einige Orte nicht, die nahe am Flughafen liegen. Das berichtete der Norddeutsche Rundfunk gestern. Die Luftwaffe signalisierte indes Gesprächsbereitschaft: Im Sommer soll es eine Konferenz mit Bürgern, Ämtern und der Bundeswehr geben.

Björn Wisker

Unbekannte haben eine Schule in Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) mit einem Hakenkreuz beschmiert.Zentimeter große Symbol wurde mit schwarzer Farbe an die Rückwand des Gebäudes gemalt, wie eine Polizeisprecherin gestern sagte.

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Nach monatelanger Restaurierung in Wien ist der Flügel von Luise Reuter, der Ehefrau des in Stavenhagen geborenen niederdeutschen Dichters Fritz Reuter, nach Eisenach zurückgekehrt.

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