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Rostock: Angeklagter gesteht Drogen- und Waffen-Besitz

Rostock Rostock: Angeklagter gesteht Drogen- und Waffen-Besitz

Der Prozess gegen einen 49-Jährigen wegen Drogenhandels und Waffenbesitz vor dem Rostocker Landgericht hat mit einem Teilgeständnis begonnen.

Rostock. Der Prozess gegen einen 49-Jährigen wegen Drogenhandels und Waffenbesitz vor dem Rostocker Landgericht hat mit einem Teilgeständnis begonnen. Durch seine Verteidigerin ließ der Angeklagte gestern eine Erklärung verlesen, in der er die Vorwürfe einräumte. Peter S. gab zu, 3,8 Kilo Amphetamin und 500 Gramm Kokain sowie zwei Schusswaffen mit Munition in einem Tresor und einer Kassette in der Wohnung einer Bekannten gelagert zu haben. Sie habe nicht gewusst, was er dort gelagert habe, jedoch sicher etwas geahnt. Der Angeklagte war Ende August 2016 nach dem Verlassen der Wohnung festgenommen worden und sitzt in Untersuchungshaft.

Die „ungewöhnlich große Menge“ Drogen habe er wegen des günstigen Einkaufspreises und auf Kommission gekauft, ließ er über seine Anwältin wissen. Dem Lieferanten schulde er 50 000 Euro. Angaben zu ihm oder weiteren Mittelsmännern machte er nicht – aus Sorge um seine Familie, wie die Anwältin ausführte. Zudem hoffe der Mann, dass ihm der Lieferant seine Schulden erlasse, wenn er Stillschweigen bewahre. Als Motiv für den Drogenhandel gab der nach eigenen Angaben arbeitsunfähige Ex-Türsteher Geldmangel an. Er leide an einer Autoimmun- sowie einer Nervenkrankheit , für deren Behandlung mit alternativen Heilmethoden das Einkommen seiner Verlobten und seine Sozialleistungen nicht gereicht hätten.

Die DNA des Angeklagten sei bei der Hausdurchsuchung außen und innen an Tresor und Kassette gefunden worden, sagte ein Polizist aus. Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt. Hannes Stepputat

OZ

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Dieses Foto mit Eisstrukturen am Kooser See – aufgenommen im Januar 2017 – schickte uns OZ-Leser Wolfgang Schielke. Eingefügt hat er ein Gedicht von Ernst Moritz Arndt (1769-1860). „Von mir ein stiller Gruß an den verehrten Namenspatron meiner früheren Universität“, schreibt Schielke, der von 1974 bis 1979 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald studiert hat.

Täglich erreichen die OZ-Redaktion weitere Leserbriefe zur Namensablegung der Uni Greifswald

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