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Rostock: Jugendliche bewerfen Rettungskräfte mit Steinen

Rostock Rostock: Jugendliche bewerfen Rettungskräfte mit Steinen

20 Jugendliche haben Rettungskräfte und deren Wagen im Rostocker Stadtteil Lütten-Klein mit Steinen beworfen und außerdem mit Glasflaschen bedroht.

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Nach dem Übergriff: Polizisten sichern den Tatort im Rostocker Stadtteil Lütten Klein ab.

Quelle: Benjamin Vormeyer

Rostock. 20 Jugendliche haben Rettungskräfte und deren Wagen im Rostocker Stadtteil Lütten-Klein mit Steinen beworfen und außerdem mit Glasflaschen bedroht. Dabei sei glücklicherweise niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Die Rettungskräfte seien am Freitagabend gerufen worden, weil ein Mädchen, das mit Freunden und Bekannten unterwegs gewesen ist, hyperventilierte. Als die Rettungskräfte das Mädchen nur vor Ort behandelten und keinen Anlass sahen, es ins Krankenhaus zu bringen, hätten die anderen Jugendlichen randaliert. Die Polizei nahm 14 der 20 Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren fest. Bei drei Jugendlichen fanden die Beamten „betäubungsmittelähnliche Substanzen“ sowie eine Softairwaffe.

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) verurteilte den Angriff auf Rettungskräfte scharf und sprach sich erneut für die Verschärfung des Strafrechts für solche Gewalttäter aus. Polizisten, Feuerwehrleute oder auch Sanitäter sähen sich immer häufiger Bedrohungen ausgesetzt. „Wir müssen die Personen, die uns täglich schützen, selbst auch besser beschützen. Der Schutz nach dem Strafgesetzbuch muss deshalb weiterentwickelt werden, um auch die Helfer in den Sanitätsdiensten, bei der Feuerwehr und dem Katastrophenschutz entsprechend einzubeziehen“, erklärte Caffier.

Angriffe auf Rettungskräfte seien Angriffe auf den Rechtsstaat. „Das dürfen wir nicht zulassen. Damit senden wir auch ein klares Signal, dass weder Politik noch Gesellschaft dem feigen Treiben der Täter wie im Rostocker Fall tatenlos zusehen“, betonte der Minister. Den Polizisten sprach Caffier seinen Dank aus.

Durch das schnelle Handeln der Beamten seien 14 Tatverdächtige ermittelt worden. Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs im besonders schweren Fall und der versuchten Sachbeschädigung seien eingeleitet worden, erklärte Caffier.

OZ

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