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MV aktuell Rüganer kämpfen um Tierpark Sassnitz
Nachrichten MV aktuell Rüganer kämpfen um Tierpark Sassnitz
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00:01 24.03.2016

Die Sassnitzer wollen ihren defizitären Heimattiergarten retten — es ist der einzige Tierpark auf der Insel Rügen. Für eine große Lösung macht sich die Wählerinitiative für Sassnitz (WfS) stark. In vier Wochen sammelte das Bündnis 1981 Unterschriften für den Erhalt. Rückendeckung bekommen die Tierpark-Freunde nun auch von Landrat Ralf Drescher (CDU), der Bundestagsabgeordneten Kerstin Kassner (Linke) und Rügens Tourismuschef Kai Gardeja, die das Überleben der Einrichtung als Gesamtaufgabe der Insel sehen. Eine Zweckgemeinschaft wichtiger Insel-Orte könnte dabei die jährlichen Kosten, die derzeit bei rund 300000 Euro liegen, absichern — dafür müsste der Tierpark jedoch ausgebaut werden. Als „klares Votum der Bürger“, sieht Mitinitiator Mirko Frost (WfS) die Unterschriften. Sie wurden Stadtpräsident Norbert Thomas (CDU) übergeben.

Landrat Drescher meint: „Rügen muss noch mehr sein als Natur und Strand. Ich fände es wichtig, wenn der Tierpark als Attraktion erhalten bleibt.“ Einen Weg sieht er in der Bildung einer Zweckgemeinschaft, ähnlich wie sie 2015 zur Rettung des Selliner Spaßbades gegründet worden war und nun als Tochter der Tourismuszentrale Rügen (TZR) läuft. Daran beteiligen sich neben Sellin auch Baabe, Binz, Göhren und Putbus. „Da die ganze Insel von der Einrichtung profitiert, wäre das für den Tierpark ein denkbares Modell“, sagt Drescher. Er ist ebenso wie der Geschäftsführer der TZR, Kai Gardeja, bereit, handelnde Persönlichkeiten der wichtigen Orte dafür an einen Tisch zu holen. „Der Tierpark ist ein Mosaikstein, um ein gutes Freizeitangebot für ganz Rügen abzusichern“, sagt Gardeja. Kay Steinke/Alexander Loew

OZ

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