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MV aktuell Rügener Brüllbeton beschäftigt drei Bundesbehörden
Nachrichten MV aktuell Rügener Brüllbeton beschäftigt drei Bundesbehörden
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00:01 28.06.2016

Gleich mehrere Bundesbehörden und -firmen sollen nun das Lärmproblem an der B 96n auf der Insel Rügen lösen. Aus Kostengründen erhielt die im Dezember freigegebene Umgehungsstraße in der Gemeinde Rambin einen Belag aus Waschbeton statt aus Asphalt. Anwohner sind genervt von lauten Abrollgeräuschen der Autos auf dem „Brüllbeton“. Sie fordern eine Lärmschutzwand und eine Temporeduzierung von 100 auf 70 (die OZ berichtete), was Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) mit Verweis auf die Rechtslage ablehnt.

Das Bundesverkehrsministerium und die Bundesanstalt für Straßenwesen helfen der staatseigenen Planungsfirma Deges, die für den Beton verantwortlich ist, bei der Suche nach Abhilfe. Das teilt das Schweriner Verkehrsministerium auf eine Kleine Anfrage von Mignon Schwenke (Linke) mit. Die B96n soll einen leiseren Asphalt-Überzug erhalten. Dabei kann viel schiefgehen: An der A 20 zwischen Schönberg und Schleswig-Holstein wurde 2005 ebenfalls Asphalt gegen lauten Beton nachverlegt. Wiederholt sorgte hier im Sommer Blasenbildung für Ärger und Tempolimits. Was die Nachbesserung auf Rügen kostet, ist unklar. Die Kosten für den Abschnitt bis Samtens waren bereits von 38,5 auf 80,3 Millionen Euro explodiert – trotz billigem Brüllbeton.

gkw

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