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MV aktuell SPD zahlt Kellnern Mindestlohn
Nachrichten MV aktuell SPD zahlt Kellnern Mindestlohn
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04:14 15.03.2013

Schadensbegrenzung bei der SPD: Nachdem die Genossen einräumen mussten, dass sie sich auf ihrem Parteitag am Wochenende von Kellnern bewirten lassen wollen, denen kein Mindestlohn gezahlt wird, geht die Partei in die Offensive. SPD-Landesgeschäftsführer Marcus Unbenannt kündigte gestern auf OZ-Anfrage an: „Wir werden die Differenz zwischen dem Tarif- und Mindestlohn aus unserer Kasse bezahlen.“ Es sei vereinbart worden, dass die Angestellten des Kolping Ferienlands in Salem am Kummerower See „zu den Bedingungen der SPD arbeiten würden“, sagte Unbenannt.

Die Sozialdemokraten empfangen in Salem SPD-Parteichef Sigmar Gabriel. Außerdem soll über die Parteiliste mit den Kandidaten für die Bundestagswahl abgestimmt und ein neuer Landesvorstand gewählt werden.

Nach Angaben von Ferienland-

Geschäftsführerin Theresia Volkmar verdienen die Fachkräfte, die die Genossen bewirten sollen, im Durchschnitt 8,12 Euro pro Stunde — nicht ausgebildete Mitarbeiter weniger. Wie viele Servicekräfte während des Parteitages im Einsatz sind, sagte Volkmar nicht. Der von der SPD geforderte Mindestlohn liegt bei 8,50 Euro.

Unterdessen spitzt sich der parteiinterne Machtkampf um die vorderen Plätze auf der Landesliste für die Bundestagswahl weiter zu. Wie aus Parteikreisen verlautete, sei nicht sicher, dass der Schweriner Abgeordnete Hans-Joachim Hacker die zweite Position auf der Parteiliste bekomme, wenn die Stralsunder SPD-

Abgeordnete Sonja Steffen vom Landesvorstand für den Spitzenplatz vorgeschlagen wird. Das Führungsgremium will die Rangfolge — ungewöhnlich knapp vor einem Parteitag — erst heute festlegen.

Bislang galt als ausgemacht, dass Hacker den ersten Platz für sich beanspruchen kann. Auf Position zwei sehen viele Genossen aber auch den Wismarer Frank Junge, der erstmals um den Einzug in den Bundestag kämpft. „Es wird Kampfkandidaturen geben“, sagte ein Sozialdemokrat. Benjamin Fischer

OZ

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