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MV aktuell Schimmel: Futter an vier weitere Firmen
Nachrichten MV aktuell Schimmel: Futter an vier weitere Firmen
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04:02 05.03.2013

Zusätzlich zu den bislang bekannten neun Agrarbetrieben im Nordosten hätten vier Schweinehalter Lieferungen über Händler in Schleswig-Holstein erhalten, teilte eine Ministeriumssprecherin gestern in Schwerin mit. Noch unklar sei zudem, wie viele Zucht- und Mastbetriebe über ein Futtermittelwerk in Neubrandenburg mit belastetem Ferkelfutter versorgt wurden. Damit dürfte klar sein, dass deutlich mehr als 560 Tonnen verseuchtes Futter nach Mecklenburg-Vorpommern gelangte. Neben Schweinehaltern sind auch Huhn- und Putenmäster sowie Legehennenbetriebe betroffen.

Die CDU hat Agrarminister Till Backhaus (SPD) vorgeworfen, am falschen Ende gespart zu haben und so möglicherweise Verstöße gegen das Futter- und das Lebensmittelrecht zu begünstigen.

Für die Untersuchung von Futtermitteln, Getreide und sonstigen Proben standen 2007 noch 270 000 Euro zur Verfügung, im Etat für 2013 sind nur noch 100

000 Euro durch das zuständige Ministerium eingeplant. „Die jetzt ans Licht gekommenen Verstöße gegen das Futter- und Lebensmittelrecht machen deutlich, wie wichtig ein gut funktionierendes Netz staatlicher Kontrollstellen und Kontrolleure ist“, sagte die CDU-Abgeordnete im Schweriner Landtag, Beate Schlupp. Sie forderte, die Mittel im neuen Landese tat mindestens auf das Niveau des Doppelhaushaltes 2006/2007 anzuheben.

OZ

Nicht einmal jeder zweite Patient, der die Notaufnahme des Greifswalder Uni-Klinikums aufsucht, kommt wegen eines echten Notfalls. „Bis zu 60 Prozent wurden in den letzten Jahren nach der Untersuchung an die niedergelassenen Ärzte zur Weiterbehandlung überwiesen“, sagt Prof. Andreas Greinacher, der Ärztliche Vorstand der Universitätsmedizin.

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Nach der tagelangen Misshandlung und Vergewaltigung der 17-jährigen Rebecca im vergangenen Oktober in Rostock muss sich ihr mutmaßlicher Peiniger ab 25. März vor Gericht verantworten.

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Unbekannte haben am Wochenende versucht, 14 russische Bürger, darunter neun Kinder, per Taxi nach Deutschland einzuschleusen. Wie die Bundespolizei in Pasewalk gestern mitteilte, wurde ein polnisches Taxi mit vier Kindern und einer Frau am Sonnabend auf der A 11 bei Penkun (Kreis Vorpommern-Greifswald ) gestoppt.

05.03.2013
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