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MV aktuell Schnee und Glätte sorgen für Verkehrschaos
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16:16 19.01.2018
Grevesmühlen Quelle: Michael Prochnow
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Rostock

Orkantief „Friederike“ hat am Donnerstag in Mecklenburg-Vorpommern für zahlreiche Unfälle gesorgt – mit zum Teil verheerenden Folgen. Bei einem Unfall südlich von Penzlin (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ist eine Autofahrerin ums Leben gekommen. Die Frau verlor am Donnerstag auf der Bundesstraße 193 die Kontrolle über ihren Wagen, schleuderte gegen einen entgegenkommenden Lastwagen und dann in einen Graben, wie eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg sagte. Die Frau starb noch an der Unfallstelle. Zu dem Zeitpunkt soll es schon geschneit haben. Vermutlich war der Wagen bei Peckatel am Abzweig nach Klein Vielen zu schnell unterwegs.

Orkantief „Friederike“ hat am Donnerstag in Mecklenburg-Vorpommern für zahlreiche Unfälle gesorgt – mit zum Teil verheerenden Folgen. Eine Frau kam ums Leben. Der Flughafen Rostock-Laage wurde gesperrt.

In Mecklenburg fielen ab dem Mittag dicke Flocken, teilweise bis zu 15 Zentimetern. Der Winterdienst kam nicht hinterher. Auf der Autobahn 20 standen etliche Lastwagen quer. Andere Lkw blockierten die Auf- und Abfahrten, weil sie weder vor noch zurück kam. Überall geht es auf den Straßen nur langsam voran.

In Grevesmühlen rutschte ein Schulbus fast in die Grundschule am Ploggensee. Der Landkreis Nordwestmecklenburg hat die Schulen aufgefordert, die Schüler früher nach Hause zu schicken, damit die Schulbusse halbwegs pünktlich sein können.

Bei einem Unfall auf der Kreisstraße 3 zwischen Kurzen Trechow und Moisallin der Nähe von Bützow (Landkreis Rostock) stießen zwei Autos zusammen. Die beiden Fahrer wurden leicht verletzt. Die Straße war vorübergehend voll gesperrt. In der Umgebung von Bützow stürzten mehrere Bäume unter der Schneelast zusammen. Das Polizeipräsidium Rostock zählte bis zum frühen Nachmittag etwa 100 Verkehrsunfälle. Der Flughafen Rostock-Laage wurde gesperrt. Alle Flüge wurden nach Bremen umgeleitet.

Auch die Landeshauptstadt Schwerin lag unter einer dicken Schneedecke. Einige Straßen wurden gesperrt.

In Vorpommern war größerer Schneefall erst für den Nachmittag angekündigt. An der nördlichen Ostsee-Küste soll weniger Schnee fallen. Zudem warnte der Deutsche Wetterdienst vor Sturmböen bis zu 75 Stundenkilometern in MV.

In Norddeutschland kam es zu massiven Einschränkungen im Zugverkehr. Die Strecke Hamburg-Berlin sei dicht, sagte ein Bahnsprecher am Mittag. Auch der Zugverkehr in Richtung Westen sei unterbrochen. In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz war der Nah- und Fernverkehr wegen des Sturms komplett eingestellt worden. Einschränkungen gab es auch auf der Strecke Hamburg-Lübeck. Die Deutsche Bahn bat Reisende, sich vor Fahrtantritt über die Reiseverbindungen zu informieren. Auch am Flughafen kam es zu Einschränkungen. So seien Flüge nach Stuttgart, Düsseldorf, Köln, München und Amsterdam gestrichen worden.

Robert Berlin

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