Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell Schuljahr 2014/15: Das ist neu
Nachrichten MV aktuell Schuljahr 2014/15: Das ist neu
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:15 23.08.2014
Im neuen Schuljahr soll es mehr Lehrer und Vertretungslehrer geben, um den Stundenausfall zu verringern. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
Anzeige
Schwerin

An den Schulen Mecklenburg-Vorpommerns sind für das neue Schuljahr keine grundlegenden strukturellen Änderungen geplant. Doch will die SPD/CDU-Regierung die Lernbedingungen verbessern und den Lehrerberuf attraktiver machen. Dafür beschloss sie ein 50-Millionen-Euro-Paket, das nun zu greifen beginnt. Mit dem Geld werden zusätzliche Lehrer finanziert, darunter auch Vertretungslehrer, um den Stundenausfall zu verringern.

Auch das Nachmittagsangebot für Schüler an Ganztagsschulen soll besser werden. Vereine, Verbände und Institutionen können Sport-, Kultur-, Bildung- und Umweltkurse anbieten. Dafür stehen 18 Millionen Euro bereit.

Schüler an Förderschulen können in einem freiwilligen zehnten Schuljahr die Berufsreife erlangen. Ein solcher Abschluss war bislang nur in Modellversuchen möglich. In Mecklenburg-Vorpommern bleibt jeder zehnte Schüler ohne Berufsreife, bundesweit ein Spitzenwert.

Lehrer an den öffentlichen Schulen bewerten Leistungen der Schüler fortan nach landesweit einheitlichen Vorgaben. Es ist festgelegt, in welchen Fächern wie viele Klassenarbeiten geschrieben werden müssen.

Erstmals verbeamtet das Land Lehrer. Rund 700 der landesweit 11 500 Pädagogen an staatlichen Schulen wurden schon Beamte. Den lukrativen Beamtenstatus erhalten aber nur Lehrer im Alter bis zu 40 Jahren.

Mit dem Schuljahr 2014/15 endet generell die Zwangsteilzeit für Lehrer, mit der Massenentlassungen infolge drastisch gesunkener Schülerzahlen verhindert worden waren.



OZ

Massen-Wettkämpfe ziehen zunehmend Gäste an. Die Tourismusanbieter im Nordosten freut’s.

24.08.2014

Eine Walmutter und ihr Junges waren am 7. Juli 2014 zum ersten Mal in der Flensburger Förde gesehen worden, noch sollen die Tiere in der Ostsee unterwegs sein.

23.08.2014

Die Gutachter setzen viel zu hohe Kosten an. Dennoch sollen 102 Stellen an den Spielstätten in Vorpommern wegfallen.

24.08.2014
Anzeige