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Schweriner Staatssekretär auf Erkundungstour im Iran

Schwerin Schweriner Staatssekretär auf Erkundungstour im Iran

Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen wollen zusammen den iranischen Markt erkunden und schicken eine gemeinsame Wirtschaftsdelegation in das Land.

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Staatssekretär Stefan Rudolph

Quelle: Arscholl

Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen wollen zusammen den iranischen Markt erkunden und schicken eine gemeinsame Wirtschaftsdelegation in das Land. Von diesem Sonntag an bis zum darauffolgenden Donnerstag sind dazu in der Hauptstadt Teheran und der Stadt Isfahan zahlreiche Termine geplant. Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt entsenden ihre Wirtschaftsstaatssekretäre Stefan Rudolph und Thomas Wünsch, Sachsen den SPD-Wirtschaftsminister Martin Dulig.

Rudolph bezeichnete den Iran als wirtschaftlich schlafenden Riesen. „Es ist Zeit zu handeln und die Karte einzulösen“, sagte er. „Der sich öffnende Markt bietet enorme Chancen“, erklärte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Jörg Felgner (SPD). Nach den Worten von Dulig geht es darum, Möglichkeiten zu sondieren: „Wir wollen nicht warten, bis die Claims alle abgesteckt sind.“ Der Iran benötigt vor allem Investitionsgüter.

Tatsächlich hat die Beilegung des Atomstreits mit dem Iran das Interesse westlicher Staaten an den Geschäften mit der Islamischen Republik sprunghaft wachsen lassen. Analysten schätzen den Investitionsbedarf des Landes bis zum Jahr 2023 auf etwa 890 Milliarden Euro. Da Sanktionen gelockert wurden, sind jetzt auch Ausfuhren in Bereichen realisierbar, in denen das bisher nicht möglich war. Dennoch gilt es nach Ansicht von Experten weitere Hürden zu nehmen. So ist der Iran beispielsweise bislang nicht an ein internationales Zahlungssystem wie Swift angeschlossen.

OZ

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