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Schwesig: Kita-Gebühren senken

Rostock Schwesig: Kita-Gebühren senken

Bundesfamilienministerin will junge Familien mit Kindern stärker fördern

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Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) gestern im Rostocker Medienhaus der OSTSEE- ZEITUNG.

Quelle: Dietmar Lilienthal

Rostock. Für Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (42, SPD) ist es eine Herzenssache – das neue Familiengeld. Eltern, die beide ihre Wochenarbeitszeit auf 28 bis 36 Stunden reduzieren, sollen bis zu zwei Jahre lang 300 Euro im Monat erhalten, wenn das Kind jünger als acht Jahre ist. „Ich will jungen Eltern ein Angebot machen, damit sie Familie und Beruf besser vereinbaren können. Die meisten jungen Paare wollen heute beides, sich gleichberechtigt und intensiv um ihre Kinder kümmern sowie engagiert im Beruf sein“, sagte sie gestern im Medienhaus der OSTSEE-ZEITUNG. Das Familiengeld soll auch für Allein- oder Getrennterziehende gelten, so Schwesig.

„Ich möchte nicht, dass einer – zumeist ist es die junge Mutter – für die Kindererziehung aus dem Berufsleben aussteigen muss“, erklärt sie. Denn: Durch die reduzierte Arbeitszeit würden die Frauen später gravierende Probleme bei der Höhe ihrer Rente bekommen.

Überhaupt sollten Familien mit Kindern noch viel mehr gefördert werden. „Dazu müssen wir unser Steuersystem darauf ausrichten, dass alle Familien mit Kindern entlastet werden“, sagt die Ministerin.

Dabei sollte die Geburtsurkunde der Kinder wichtiger sein als der Trauschein der Ehepartner.

Zu einer ausgebauten Förderung gehöre auch, dass Familien bei den Kita-Gebühren entlastet werden. „Die SPD in MV wird auch in den nächsten Jahren die Gebühren von Krippe und Kindergarten weiter absenken. Dafür steht vor allem unser Ministerpräsident Erwin Sellering“, erklärt Manuela Schwesig.

Bernhard Schmidtbauer

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