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MV aktuell Schwestern entlasten Hausärzte
Nachrichten MV aktuell Schwestern entlasten Hausärzte
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00:00 04.04.2014

Rund 140 Versorgungsassistentinnen entlasten derzeit im Nordosten 117 Hausärzte bei der Versorgung chronisch kranker Menschen. Die 2009 eingeführte Versorgungsassistentin — abgekürzt: Verah — hat sich nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung und der AOK Nordost bewährt. Wie beide gestern in Schwerin mitteilten, wurde der Versorgungsvertrag weiterentwickelt. 107 bereits als Verah tätige medizinische Angestellte haben sich seit Jahresbeginn zu Verah-Care-Schwestern weiterqualifiziert, deutlich mehr als erwartet. In Plate bei Schwerin gibt es den bislang einzigen männlichen Versorgungsassistenten im Land.

Neu ist nach den Worten von Dieter Kreye, Vorsitzender des Hausärzteverbands, dass Verahs nicht nur den Hausarzt unterstützen, sondern zusätzlich für die Versicherten und die Angehörigen bestimmte Dinge managen. So sollen sie Patienten auf Klinikaufenthalte vorbereiten und nach Klinikaufenthalten alle pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen koordinieren, etwa mit Sanitätshäusern oder Pflegediensten. Sie sollen die Patienten zu Hause unterstützen, indem sie über die Medikamenteneinnahme aufklären oder bei der Wundversorgung helfen. „Sie sind Kümmerer“, sagte AOK-Geschäftsführer Harald Möhlmann, „und tragen dazu bei, dass die Patienten zu Hause alles besser auf die Reihe kriegen.“

Kreye empfahl allen Hausärzten, eine Versorgungsassistentin zu beschäftigen. Zwar koste die Ausbildung Geld und die Bezahlung müsse besser sein, dennoch sei die Verah ein Supermodell.

Derzeit machen kaum zehn Prozent der 1200 bis 1300 Hausarztpraxen beim Modell Verah mit. Für den nächsten Grundkurs im Mai/Juni gebe es aber bereits 20 Anmeldungen, sagte Kreye.



OZ

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