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Sonderstipendien für Landärzte gut gefragt

Schwerin Sonderstipendien für Landärzte gut gefragt

Die umfassende medizinische Versorgung der Bevölkerung auf dem flachen Land ist in Mecklenburg-Vorpommern ernsthaft bedroht. Landärzte werden dringend gesucht. Die Landesregierung will mit einem Stipendium nachhelfen.

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Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU).

Quelle: Stefan Sauer/archiv

Schwerin. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) hat eine positive Zwischenbilanz des Sonderstipendiums für künftige Landärzte in Mecklenburg-Vorpommern gezogen. Medizinstudenten an den beiden Universitäten in Rostock und Greifswald konnten sich bis Ende November um das von der Landesregierung ausgelobte Sonderstipendium in Höhe von monatlich 300 Euro bewerben. „Es liegen beim Landesamt für Gesundheit und Soziales 27 Anträge vor, von denen sich 25 auf das Wintersemester 2017/18 beziehen“, sagte Glawe. „Wir wollen, dass im ländlichen Raum und im öffentlichen Gesundheitsdienst mehr Mediziner zur Verfügung stehen.“ Das sei für die ärztliche Versorgung im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern von elementarer Bedeutung.

Das Stipendium, das bis zum Ende des Medizinstudiums, jedoch längstens für vier Jahre und drei Monate gezahlt wird, ist mit einer Verpflichtung verbunden. Die Jungmediziner müssen nach ihrem Studium für mindestens fünf Jahre als Arzt auf dem Land oder im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sein. Bei Bewilligung werde das Stipendium auch noch rückwirkend für das schon laufende Semester gezahlt. Das Förderprogramm mit einer Summe von einer Million Euro soll 2022 auslaufen.

Derzeit finden viele Hausärzte, die in den Ruhestand gehen wollen, keinen Nachfolger. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung sind landesweit etwa 120 Hausarztstellen nicht besetzt. Im Januar 2017 hatten knapp 1170 Hausärzte in Mecklenburg-Vorpommern praktiziert, etwa 100 mehr als 2010. Dies wurde als Erfolg der Bemühungen der vergangenen Jahre angesehen.

dpa/mv

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