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MV aktuell Sorge um Südbahn oder Wahlkampf-Getöse?
Nachrichten MV aktuell Sorge um Südbahn oder Wahlkampf-Getöse?
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00:00 28.03.2014

Der andauernde Streit um die Zukunft der Südbahn sorgt auch für Differenzen innerhalb der Schweriner SPD/CDU-Koalition. In der Kritik steht der CDU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Waldmüller, der sich mit Oppositionspolitikern von Linke und Grünen in einem Landtagsantrag für den Erhalt der Teilstrecke Parchim-Malchow ausspricht. Waldmüller bekräftigte gestern sein Nein zu der von der SPD/CDU-Regierung für Ende 2014 geplante Stilllegung. „Aus landesplanerischer Sicht ist die Schließung falsch. Der Bedarf ist da. Parallelverkehr mit Bussen und fehlende Vernetzung verhindern aber eine bessere Bahnnutzung“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion.

Beim Koalitionspartner SPD stieß Waldmüllers Kooperation mit der Opposition auf scharfe Kritik. Fraktionschef Norbert Nieszery warf dem CDU-Politiker, der als Kreistagsabgeordneter im Kreis Ludwigslust-Parchim auch kommunalpolitisch aktiv ist, Hasenfüßigkeit, opportunistisches Verhalten und fehlende Verantwortung vor.

Waldmüller wies die Kritik zurück. Parteiübergreifende Gruppenanträge seien zwar nicht alltäglich, aber ein demokratisches Mittel. Zudem habe er seit Bekanntwerden der Stilllegungspläne vor einem halben Jahr versucht, Lösungen für den Erhalt der Strecke zu finden und Kontakt zu einem möglichen privaten Investor hergestellt.

Mitte März hatten vor dem Landtag etwa 120 Menschen aus der Region für den Erhalt der Mecklenburgischen Südbahn auf der ganzen Strecke von Hagenow bis nach Neustrelitz demonstriert. Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) verteidigte den Plan, wegen geringer Passagierzahlen zwischen Parchim und Malchow von Ende 2014 an kostengünstigere Busse einzusetzen. Mitunter seien dort nur 10 bis 15 Passagiere je Zug unterwegs.



OZ

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