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Spurensuche am Wrack der „Condor“

Rostock/Fehmarn Spurensuche am Wrack der „Condor“

Mitarbeiter der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) haben gestern in Rostock mit der Begutachtung des havarierten Fischkutters „Condor“ begonnen.

Rostock/Fehmarn. Mitarbeiter der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) haben gestern in Rostock mit der Begutachtung des havarierten Fischkutters „Condor“ begonnen.

Das Wrack des Anfang Februar vor der Insel Fehmarn (Schleswig-Holstein) gesunkenen Schiffs war in der Nacht zu gestern vom Rostocker Unternehmen Baltic Taucher aus einer Wassertiefe von 22 Metern geborgen worden. Die Unglücksursache ist noch immer vollkommen unklar. Beim Untergang der „Condor“ waren der Kapitän und sein Decksmann ums Leben gekommen.

Die BSU-Spezialisten suchen nun nach Hinweisen, warum der Kutter (Baujahr 1943) gesunken ist. Dabei werde beispielsweise der Zustand des Rumpfs und der Netze geprüft, oder ob Luken geschlossen waren und ob Vorwärts- oder Rückwärtsgang eingelegt war. Die Auswertungen könnten allerdings ein Jahr dauern, hieß es dazu gestern aus der BSU.

Windböen und hohe Wellen hatten am Montag die Bergung so erschwert, dass sie immer wieder verschoben werden musste. Erst in der Nacht gelang es, den Holzkutter mit dem 45 Meter hohen Schwimmkran „Sanne A“ an die Oberfläche zu befördern. In einer Nachtfahrt wurde das Wrack zum Tonnenhof des Wasser- und Schifffahrtsamts in Rostock-Hohe Düne gebracht. Neben dem Kran waren ein Arbeitsschiff und sechs Taucher an der Bergung beteiligt.

Von axm

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