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Städte in MV rüsten bei freiem W-Lan nach

Schwerin Städte in MV rüsten bei freiem W-Lan nach

Greifswald startet Initiative / Wismar und Schwerin hinken noch hinterher

Schwerin. . Freies W-Lan ist vielerorts auf der Welt inzwischen selbstverständlich. In den Städten Mecklenburg-Vorpommerns sind kostenlose Zugänge allerdings noch relativ selten zu finden. In einigen Kommunen laufen aber schon Pläne für öffentliche Hotspots.

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Greifswald startet Initiative / Wismar und Schwerin hinken noch hinterher

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So sollen in Greifswald in den nächsten Monaten die ersten freien Internetzugänge entstehen. „Ziel ist ein flächendeckendes W-Lan-Netz“, sagt Stadtsprecherin Andrea Reimann. In der Greifswalder Bürgerschaft wurde gerade erst eine Initiative für ein drahtloses Internetangebot in Verwaltungsgebäuden und an Plätzen wie dem Museumshafen oder dem Marktplatz gestartet. So soll mit Unterstützung der Wirtschaft die Attraktivität der Hansestadt erhöht werden.

Rostock bietet bereits an zentralen Orten einen freien Zugang in die digitale Welt an. „In der Hansestadt wird von der Stadtverwaltung ein kostenfreies öffentliches W-Lan auf dem Neuen Markt im Stadtzentrum angeboten“, sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze. Weitere Zugänge gebe es an zwei Touristeninformationen, in der Stadtbibliothek sowie im kommunalen Eigenbetrieb Klinikum Südstadt. Die Internetzugänge seien eine „Geste der Gastfreundschaft sowohl an Einheimische als auch an Gäste“, sagt der Sprecher.

Schwerin dagegen hinkt bei der Bereitstellung von W-Lan-Zugängen noch etwas hinterher. Bisher gibt es keine nennenswerten öffentlichen Internet-Hotspots in der Landeshauptstadt – doch auch hier laufen Pläne dazu, wie die Stadtverwaltung mitteilte. „Die Stadtwerke beginnen noch in diesem Jahr an öffentlichen, gut frequentierten Plätzen mit der Einrichtung von Hotspots“, erklärt Sprecherin Michaela Christen. Groben Schätzungen zufolge werden fünf Zugänge von Ende August beziehungsweise Anfang September an zur Verfügung stehen.

Mit dem freien W-Lan-Angebot will man die Attraktivität der Landeshauptstadt steigern. Auch die Hoffnung, dass die Hotspots Kultur-, und Gastronomieunternehmen mehr Besucher bescheren, spielt bei der Planung eine Rolle.

In Wismar gibt es laut Stadtverwaltung weder ein öffentliches W-Lan-Netz noch Pläne dafür. „Das Thema wird aber immer wieder auch in der Verwaltung diskutiert, gerade im Hinblick auf die sich verändernde Rechtslage“, sagt Sprecher Marco Trunk. Die habe die Einrichtung von W-Lan für Städte bislang erschwert.

Der Grund: Nach der sogenannten Störerhaftung wird der Inhaber des Internetanschlusses zur Rechenschaft gezogen, wenn Nutzer Straftaten im Netz begehen. Ein Gesetz, das den Wegfall der Störerhaftung beinhaltet, soll voraussichtlich im Herbst in Kraft treten. „Ob dadurch sämtliche rechtliche Hürden wegfallen, ist aus unserer Sicht noch nicht hundertprozentig klar“, sagte der Sprecher. Aber es biete das Potenzial, das Thema W-Lan erneut in den Fokus zu rücken.

Aleksandra Bakmaz

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