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MV aktuell Strafverfolgung bei Adlerhorst-Zerstörung gefordert
Nachrichten MV aktuell Strafverfolgung bei Adlerhorst-Zerstörung gefordert
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06:05 18.05.2017
Ein Seeadler in Roggendorf (Mecklenburg-Vorpommern).  Quelle: Christian Charisius
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Ivenack/Berlin

Jäger und Falkner haben eine härtere Strafverfolgung bei Zerstörung von Greifvogelnester gefordert. In der Vergangenheit waren mehrere Fälle bekannt geworden. Betroffen seien vor allem Rotmilan-, Schrei- und Seeadlerhorste, die in Planungsgebieten für Windkraftanlagen liegen, teilten der Deutsche Jagdverband und der Deutsche Falknerorden in Berlin mit. So hätten Vogelfreunde aus Ivenack (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) allein sieben zerstörte Greifvogelnester gemeldet, aber keiner der Fälle sei aufgeklärt und die Ermittlungen eingestellt worden.

Solche Straftaten könnten bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe nach sich ziehen. Die Aufklärungsquote liege aber fast bei Null. Im benachbarten Kreis Vorpommern-Greifswald ermitteln die Behörden in diesem Zusammenhang wegen mindestens 28 zerstörter Horste. „Bei der Vielzahl der Fälle deutet alles auf zielgerichtete und flächendeckende Zerstörungen hin“, hatte Achim Froitzheim als Sprecher des Kreises erklärt. Jäger und Falkner vermuten hinter den Attacken auf Brutbäume und Nester Auflagen, die es Grundstückbesitzern erschweren, Windräder zu errichten.

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