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MV aktuell „Stralsund“-Krimi: Düstere Kulisse für dunkle Geschäfte
Nachrichten MV aktuell „Stralsund“-Krimi: Düstere Kulisse für dunkle Geschäfte
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00:01 13.10.2016

. Über der neuen Folge „Schutzlos“ des „Stralsund-Krimis“ liegt bedrohliche Musik. Als ernst wirkende Kommissarin Nina Petersen jagt Katharina Wackernagel im ZDF zum neunten Mal an der Ostsee Verbrecher. Polizisten hegen diesmal Misstrauen gegeneinander. Die Fronten im Samstagskrimi verlaufen im vagen – und durch Stralsunds Ermittler-Team.

Dieser Stralsund-Krimi ist nicht voll Action, eher ein in die Seele der Protagonisten schauendes Psychogramm in trübem Ambiente. Worum geht es? Ein Mann wird mit Waffe in Stralsunds Innenstadt entdeckt und festgenommen. Wie sich herausstellt, sind er und seine Familie im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms in Stralsund untergetaucht, nachdem seine Frau Tatjana in Frankfurt (Oder) eine Drogenübergabe beobachtet hatte. Die Familie aus Weißrussland erhofft sich von der Zeugenaussage gegen ein in Frankfurt operierendes Drogenkartell Anerkennung als politische Flüchtlinge.

Schnell zeigt sich: In der Wohnung, in der sich die Familie Komerenko sicher glaubte, ist gerade ein Polizist erschossen worden. Dies war der Grund, warum Familienvater Vitali in Panik auf die Straße gelaufen war. Doch richtet sich der Fokus rasch auf die Behörde selbst. Petersen ermittelt und erfährt, dass ihre Kollegen Gregor Meyer (Michael Rotschopf) und Max Morolf (Wanja Mues) bereits vor sieben Jahren gegen den Drogenboss Pawel ermittelten, ihr dies aber verschwiegen. Wer kann wem vertrauen, wer sagt die Wahrheit? Irritiert ist nicht nur Petersen. Die Story offenbart Polizisten mit dunklen Seiten. Katharina Wackernagel agiert als Kommissarin Petersen zielstrebig und mit einer Melancholie, die sich in der Düsternis des Filmes spiegelt.

„Stralsund-Krimi: Schutzlos“ läuft Samstag, 20.15 Uhr im ZDF.

Martina Rathke

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