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MV aktuell Streit um Geld für Ärzte: Notversorgung gefährdet
Nachrichten MV aktuell Streit um Geld für Ärzte: Notversorgung gefährdet
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05:48 18.04.2016
Ein Krankenwagen fährt vor die Notaufnahme (Symbolbild). Quelle: Armin Weigel
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Rostock

Notdienst in Not: Die Versorgung der Opfer von Verkehrsunfällen, Bränden, Vergiftungen, Gewalttaten oder anderen Notsituationen in Mecklenburg-Vorpommern ist akut gefährdet. Bald könnten viele Ärzte aufgeben, die seit Jahren auf Honorar-Basis für die Träger der Notversorgung in MV tätig sind. Grund dafür ist ein Urteil des Landessozialgerichts, nach dem künftig Sozialabgaben für die Beschäftigung von Honorarärzten gezahlt werden müssen. Ansonsten würde eine illegale Scheinselbstständigkeit vorliegen.

Der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) befürchtet, dass das Gesetz jeden Tag in Kraft treten kann. Die Folge: Das DRK, das zwei Drittel der Rettungswachen im Land betreibt, könnte keine Ärzte mehr finden, die neben ihrer Arbeit auch noch Notdienste leisten. Wie die anfallenden Mehrkosten finanziert werden könnten, sei völlig ungeklärt, heißt es.

Von Bernhard Schmidtbauer

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