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MV aktuell Tele-Notärzte helfen in Vorpommern
Nachrichten MV aktuell Tele-Notärzte helfen in Vorpommern
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00:05 14.01.2017

Die Organisation des Rettungsdienstes des Landkreises Vorpommern-Greifswald soll in den kommenden drei Jahren dank mehrerer Neuerungen zum Modell für ganz Deutschland werden. So sollen künftig sogenannte Tele-Notärzte in Gebieten mit längeren Anfahrtswegen die Zeiten bis zum Eintreffen von Notärzten überbrücken. Diese stehen über Funk in Verbindung mit den Rettungskräften, die bereits bei einem Patienten eingetroffen sind und können den Rettungsassistenten Hilfestellung geben.

Zudem sollen medizinische Laien flächendeckend als Ersthelfer geschult werden. Sie sollen insbesondere Patienten mit Herz-Kreislaufstillstand bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes helfen.

Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums fördert der Innovationsfonds der Krankenkassen das vom Rettungsdienst des Kreises und der Universitätsmedizin Greifswald entwickelte Konzept „Land|Rettung“

mit rund 5,4 Millionen Euro. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) lobte das Projekt als innovative Lösung für die durchgängige Notfallversorgung in ländlichen Regionen.

Als weitere Projektsäule wird die Zusammenarbeit des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes, des Rettungsdienstes und der Notaufnahmen neu geordnet. So soll ein Patient durch den Notarzt zu Ende behandelt werden können und nicht zum Kassenarzt wechseln müssen.

OZ

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