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Tierschützer: Schlachtverbot für trächtige Kühe

Hamburg Tierschützer: Schlachtverbot für trächtige Kühe

In Deutschland werden nach Informationen des NDR jährlich rund 180 000 trächtige Kühe geschlachtet — die ungeborenen Kälber ersticken dabei im Mutterleib.

Hamburg. In Deutschland werden nach Informationen des NDR jährlich rund 180 000 trächtige Kühe geschlachtet — die ungeborenen Kälber ersticken dabei im Mutterleib. Das Muttertier werde durch einen Bolzenschuss vor der Schlachtung betäubt, während der Fötus einige Minuten später qualvoll an Sauerstoffmangel sterbe, berichtet das NDR-Politikmagazin „Panorama 3“. Nach der Tierschutzschlachtverordnung sei dieses Vorgehen in Deutschland legal, sie enthalte keine Vorgaben zur Schlachtung tragender Kühe.

Dem NDR zufolge fordern die Bundestierärztekammer und der Deutsche Tierschutzbund vom Bundeslandwirtschaftsministerium ein Schlachtverbot für tragende Rinder sowie eine verpflichtende Trächtigkeitsuntersuchung vor jeder Schlachtung. Doch das Ministerium sieht in der EU-Schlachtverordnung ein Hindernis — Mitgliedstaaten können keine nationalen Gesetze zur Schlachtung tragender Rinder erlassen. Im Dezember 2013 habe das Ministerium die EU-Kommission aufgefordert, die Schlachtung und den Transport von Tieren im letzten Drittel der Trächtigkeit zu verbieten. Eine Änderung der Schlachtverordnung sei noch nicht absehbar.

 



OZ

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