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MV aktuell Trampolin-Drama: Kind wohlauf
Nachrichten MV aktuell Trampolin-Drama: Kind wohlauf
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00:01 14.06.2016

Das Mädchen, das am Sonnabend mit einem Trampolin auf ein Hausdach in Banzkow (Nordwestmecklenburg) bei Schwerin geweht wurde, ist wohlauf. Das bestätigte die Mutter der fünfjährigen Leni gestern dem NDR. Ein plötzlicher kräftiger Luftzug hatte das Spielgerät aus der Verankerung gerissen und hochgeschleudert, das Kind wurde leicht verletzt (die OZ berichtete).

„Sie hat das wunderbar weggesteckt“, sagte die Mutter. „Sie hat erzählt, sie sei durch die Luft geflogen wie Peter Pan.“ Die Mutter berichtete noch einmal, wie sich das Drama abgespielt hatte:

Demnach feierte die Familie bei blauem Himmel bei Kaffee und Kuchen Geburtstag, als unvermittelt ein starker Luftzug eingesetzt habe. Das im Boden verankerte Trampolin sei abgehoben „wie eine fliegende Untertasse“, sagte Lenis Mutter.

Trampoline seien meist mit Erdhaken und Spanngurten gesichert, sagt Christian Schnohr, Inhaber des Internetshops gartentrampoline.de. „Das garantiert jedoch bei Sturm keinen Schutz“, betont er.

Sicherer sei es, unter die Grasnarbe ein Betonfundament zu legen, in dem dann Haken festgemacht werden können. „Oder man nimmt gleich ein Bodentrampolin, das auf eine Mulde gestellt werden kann.“

Nach Ansicht des Meteorologen Stefan Kreibohm vom Wetterdienst Meteomedia handelte es sich bei dem Phänomen wohl um einen sogenannten Staubteufel. Die Voraussetzungen dafür hätten am Sonnabend in der Region gepasst. „Bei gewissen Wetterlagen wie sehr klarer Luft und intensiver Sonnenstrahlung, können sich Staubteufel bilden.“ Wenn es dann auch noch einen Untergrund gibt, der sich stark erhitzen kann, wie einen unbestellter Acker oder einen Strand, könne die heiße Luft plötzlich nach oben steigen und dabei einen Wirbel bilden. axb

OZ

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