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US-Meteorologen warnen vor Unwetter-Sommer

Rostock/Offenbach US-Meteorologen warnen vor Unwetter-Sommer

Eine stabile Luftmassengrenze über Deutschland könnte in den kommenden Monaten vermehrt Hagel, Starkregen, Sturmböen und gefährliche Tornados verursachen. Zu Pfingsten wurde es schon einmal deutlich kühler.

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Droht ein unschöner Sommer?

Quelle: Uwe Lein/dpa

Rostock/Offenbach. Meteorologen des bekannten amerikanischen privaten Wetterdienstes Accuweather sehen Deutschland vor einem Unwetter-Sommer. Nach ihrer Bewertung der klimatologische Trends, wechseln sich in den kommenden Monaten kurze Hitze aus Südwesten und lokal heftige Gewitter ab.

Tornado in der Nähe von Rostock

Ein Naturschauspiel beobachteten Schüler der Conventer Schule Rethwisch in der letzten Aprilwoche über Elmenhorst bei Rostock. Die Windhose richtete keinen Schaden an. In Bützow hatte ein großer Wirbelsturm 2015 für Verwüstung gesorgt. 

Die amerikanischen Experten gehen davon aus, dass sich über Deutschland oftmals eine Luftmassengrenze bilden könnte. Im Norden steht kalte Luft der deutlich wärmeren Luft im Süden entgegen. Im einem Streifen von Köln und Frankfurt am Main bis nach Hamburg und Berlin würden sich demnach die heftigen Unwetter bilden. Nördlich und südlich von diesem Bereich bliebe die Lage deutlich ruhiger. Gelegentlich sind hier nur Regengüsse oder Gewitter möglich. Hitze wäre demnach immer nur ein kurze Gast im Land. Der Sommer wäre geprägt von einem raschen Wechseln zwischen Hitze und kühler Luft. Das wäre die richtige Mischung für heftige Unwetter mit Hagel, Starkregen, Sturmböen und gefährlichen Tornados. Eine Windhose war erst Ende April bei Elmenhorst (Landkreis Rostock) beobachtet worden.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net relativiert die Alarm-Meldung: „Man kann keine Wettervorhersage für den Sommer oder eine ganze Jahreszeit abgeben. Es sind immer nur sehr grobe Abschätzungen und klimatologische Trends möglich.“

Zu Pfingsten hat die „Kalte Sophie“ als letzte der Eisheiligen in Teilen Deutschnlands für Wetter wie an Weihnachten gesorgt. Grund für den Temperaturrückgang auf Höchstwerte von 8 bis 15 Grad seien polare Luftmassen über der Nordsee, so der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Nicht nur in den Alpen schneite es am Pfingstsonntag, sondern in fast allen Kammlagen der Mittelgebirge. So war der weiße Flockenwirbel beispielsweise im Harz, im Rothar- und im Erzgebirge zu beobachten, aber kurzzeitig auch im Taunus und Vogelsberg. Auf dem Brocken fielen zwei Zentimeter Neuschnee. In Mecklenburg-Vorpommern gingen die Temperaturen im Vergleich zu den vorangegangenen Tagen deutlich zurück.

OZ

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