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MV aktuell „Über Stock und Stein“
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00:01 23.02.2017
Zwischen Ostsee und Seenplatte finden Pferdefreunde ihr Glück auf 6200 Kilometern Reitwegen. Quelle: Foto: Frank Hafemann/tourismusverband

Die erste digitale Reitwegekarte Mecklenburg-Vorpommerns ist in Güstrow vorgestellt worden. Sie weise 3321 Kilometer Waldwege und 1800 Kilometer Wege im offenen Gelände aus, die von Reitern benutzt werden können, erklärte Cornelia Hass, Geschäftsführerin der Vereins Landurlaub, gestern bei der achten Fachtagung „Reittourismus in Mecklenburg- Vorpommern“. Es sei wichtig, dass es für die Reiter nun klar sei, dass sie diese ausgewiesenen Wege benutzen dürfen.

In Mecklenburg-Vorpommern dürfen die Reiter nur auf gekennzeichneten Wegen unterwegs sein. Diese Regelung steht im Gegensatz zu anderen Bundesländern, wo das Reiten überall dort genehmigt ist, wo es nicht verboten ist.

Nach Angaben des Landestourismusverbandes gibt es in Mecklenburg-Vorpommern etwa 300 Reiterhöfe, 130 davon leben vorrangig vom Tourismus. Insgesamt sei Reittourismus aber noch ein Nischengeschäft. Im Land gibt es mehr als 2500 Züchter und rund 22000 Pferde. Der klassische Urlaub auf dem Reiterhof ist vor allem bei Familien beliebt. Immer mehr Touristen bringen aber auch ihr eigenes Pferd mit. Experten gehen von mehr als 100 000 Gästen aus, die allein wegen des Reitens ihren Urlaub im Nordosten verbringen. Viele Regionen haben sich speziell auf Reiter eingestellt, dazu gehört die Rostocker Heide. Dort sind etwa 60 Kilometer Reitwege ausgewiesen, die durch eines der letzten großen geschlossenen Waldgebiete an der deutschen Ostseeküste führen. Im Im Demminer Land mit seinen zahlreichen Seen und Waldflächen sind sind zahlreiche Reiterhöfe in einem rund 590 Kilometer langen Reitwegenetz vereint.

Deutschlandweit gibt es den Angaben zufolge rund 1,7 Millionen Aktive sowie rund 11 Millionen am Pferdesport Interessierte.

OZ

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