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Umweltminister Backhaus sieht Mecklenburg-Vorpommern für Sturmfluten gerüstet

Schwerin Umweltminister Backhaus sieht Mecklenburg-Vorpommern für Sturmfluten gerüstet

Der Hochwasserschutz an den Küsten Mecklenburg-Vorpommerns hat sich nach Einschätzung von Umweltminister Till Backhaus (SPD) bei der jüngsten Sturmflut in vollem Umfang bewährt.

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Landesumweltminister Till Backhaus (SPD)

Quelle: Wolfgang Kumm/dpa

Schwerin. Der Hochwasserschutz an den Küsten Mecklenburg-Vorpommerns hat sich nach Einschätzung von Umweltminister Till Backhaus (SPD) bei der jüngsten Sturmflut in vollem Umfang bewährt.

Die zuständigen Umweltämter hätten alle Küstenabschnitte nach dem Hochwasser von Anfang Oktober eingehend untersucht und keine Schäden festgestellt, die einer sofortigen Behebung bedürfen. „Der Schutz von Leib und Leben und von kapitalen Werten ist in Mecklenburg-Vorpommern gesichert“, betonte Backhaus gestern in Schwerin. Die Schutzmaßnahmen seien auf Wasserstände von bis zu 2,40 Meter über Normal ausgelegt. In der Vorwoche war ein Meter erreicht worden.

Seit 1991 seien fast 400 Millionen Euro in den Ausbau der Küstenschutzanlagen geflossen, sagte der Minister. Ein Fünftel des Geldes fließe in regelmäßige Sandaufspülungen, mit denen an gefährdeten Stellen dem Küstenabtrag entgegengewirkt werde. Jedes Jahr würden etwa 500000 Kubikmeter Sand auf Strände aufgespült.

Zudem seien unzählige Buhnen in den Sand gerammt worden. Zu den verwirklichten Großprojekten gehöre der Bau des Sperrwerks in Greifswald. „Jetzt wurde es verwirklicht und hat nun auch sei ne Bewährungsprobe erfolgreich bestanden“, sagte Backhaus.

Der Schutz vor Hochwasser sei wegen der dynamischen Küstenbewegungen und der zu erwartenden Zunahme von Unwettern aber eine permanente Aufgabe. „Küstenabträge wird es immer geben“, s o Backhaus. Deshalb wende das Land pro Jahr weiter 15 bis 20 Millionen Euro für den Küstenschutz auf.

Zugleich machte der Minister deutlich, dass wegen der hohen Kosten nicht alle Wünsche der Küstenorte erfüllt werden könnten. „Die bebauten Gebiete werden geschützt. Wir können aber nicht das gesamte Land auf diesen maximalen Schutzstatus heben“, sagte Backhaus, der sich am Vormittag mit Kommunalvertretern aus dem Norden Usedoms getroffen hatte.

Vor allem in Zempin, wo zwischen Bodden und Ostsee das Land gerade einen Kilometer breit ist, sieht man den bisherigen Hochwasserschutz als unzureichend an. Die Küstenschutzanlagen des Landes in Zempin seien sicher, die Bürger der Gemeinde ausreichend geschützt, betonte Backhaus.

OZ

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