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Uns’ Planet steiht för’n Burn-out

Uns’ Planet steiht för’n Burn-out

Dei Ast, up denn dei Minschheit sitt, ward ümmer mihr mör. Un dat Leegst dorbi is, dat wi ok noch an em sagen, statts em tau stütten.

Dei Ast, up denn dei Minschheit sitt, ward ümmer mihr mör. Un dat Leegst dorbi is, dat wi ok noch an em sagen, statts em tau stütten. Alle Johr makt dei WWF (World Wide Fund For Nature) ein Bestandsupnahm oewer denn’ Taustand von uns’ Ierd. Wat oewer dei Bestandsupnahm 2016 utseggt, is as’n Alarm antauseihn: Uns’ Planet steiht för denn’ Burn-out.

Woans dat? Dei Antwurt is klor: Wi Minschen verbruken in’n Momang 60 Prozent mihr, as dei Ierd för uns prat hett. Un wenn dat ahn Hemmungen so wieder geiht, sünd all 2030 (!) twei kumplette Ierden nödig, üm denn’ „Bedarf“ an Äten, Wader un Energie tau decken. Dat heit: Wi Ölleren kamen woll grad noch so unner’n Rägen dörch. Wieldat oewer uns’ Heithunger nah Ressourcen egalweg wassen deit, frät hei dei Taukunft von dei Generationen up, dei nah uns kamen! Obschonst dei Utwirkungen von dissen „Raubbau“: Dürren, Extremwäder, Ortenstarben un Hungersnot intwüschen all tau’n Olldag hüren, daun uns’ Regierungen väl tau wenig, üm gägenan tau gahn.

Un wi süll’n ok an denken, dat wi denn’ Heithunger up Ressourcen hebben, nich dei Schwatten in’n afrikanschen Busch, dei Urinwahners an’n Amazonas orer dei Indios in Südamerika, blot üm ’n poor Bispille tau nömen. Dat heit, wi dei Industriestaaten-Minschen, möten ümdenken, denn wi hebben dat Kapital oewer uns’ Religion sett un bäden dat nu as Gott an!

Wi laten sogor Murd un Dodschlag tau, üm dissen niegen Gott tau deinen un sünd grad dorbi, wegen em ok unsen grotorrigen blagen Planeten taunicht tau maken. Un wenn wi wiederhen grotschnutig glöben, dat wi dei Natur unner uns’ Fuchtel hebben, warden wi woll kum marken, dat dei Ierd uns bald dei rode Kort wiesen deit!

OZ

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