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Untersuchungen am „Condor“-Wrack in Rostock abgeschlossen

Rostock/Fehmarn Untersuchungen am „Condor“-Wrack in Rostock abgeschlossen

Nach der Bergung des Kutters „Condor“ vor Fehmarn sind die Untersuchungen in Rostock „vorerst abgeschlossen“.

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Das „Condor“-Wrack kam am 8. März in Rostock an.

Quelle: Lilienthal

Rostock/Fehmarn. Nach der Bergung des Kutters „Condor“ vor Fehmarn sind die Untersuchungen in Rostock „vorerst abgeschlossen“. Das teilte der Direktor der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) in Hamburg, Volker Schellhammer, gestern auf OZ-Anfrage mit. Die 16 Meter lange „Condor“ war Anfang Februar östlich von Fehmarn (Schleswig-Holstein) gesunken. Dabei waren der Kapitän (52) und sein Decksmann (45) ums Leben gekommen.

Bei den Untersuchungen zur Ursache der Havarie sei das Wrack unter anderem mit einem speziellen 3-D-Scanverfahren vermessen worden, erklärte BSU-Direktor Schellhammer. Ein solches Verfahren setze etwa auch die Polizei für Aufnahmen von Tatorten ein. Weitere Betrachtungen würden nun von Gutachtern geführt, etwa von Spezialisten der Technischen Universität Hamburg-Harburg.

Nach dem Untergang der „Condor“ waren die Leichen der beiden Seeleute wenige Tage später aus der vier Grad kalten Ostsee geborgen worden. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) trugen die Männer keine Rettungswesten. Nur einer von ihnen habe einen Rettungsring umgelegt gehabt. Die Seemänner wohnten in Burg auf Fehmarn.

Mitte Februar hatte das in Rostock stationierte Wracksuch- und Forschungsschiff „Deneb“ des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) den untergegangenen Fischkutter etwa drei Seemeilen von der Insel Fehmarn entfernt in 22 Meter Wassertiefe geortet. Vor drei Wochen hatte der Rostocker Baltic Taucherei- und Bergungsbetrieb das Wrack gehoben und zum Tonnenhof in Rostock gebracht, wo der Kutter seither liegt. Bis Ergebnisse zur Unfallursache vorliegen, kann es laut BSU ein Jahr oder länger dauern. Schellhammer: „Dabei geht Sorgfalt vor Schnelligkeit.“

Von Axel Meyer

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