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Uran im Trinkwasser: Experten uneins

Schwerin Uran im Trinkwasser: Experten uneins

Im Grund- und Trinkwasser in MV sind erhöhte Werte des radioaktiven Metalls Uran gemessen worden.

Schwerin. Im Grund- und Trinkwasser in MV sind erhöhte Werte des radioaktiven Metalls Uran gemessen worden. Während die Grünen das auf den Einsatz von zu viel Dünger in der Landwirtschaft zurückführen, sieht Agrarminister Till Backhaus (SPD) eher einen natürlichen Ursprung. Wie er gestern sagte, gibt es keine belastbaren Erkenntnisse, dass die erhöhten Werte aus mineralischen Phosphordüngemitteln stammen. Das vergleichsweise häufig vorkommende Schwermetall sei in der Erdkruste mit etwa 2,4 Milligramm je Kilogramm stärker vorhanden als etwa Cadmium, Zinn, Quecksilber oder Selen. Es werde in Flüssen, Meeren und auch im Grundwasser gefunden. Die Mechanismen, die zu einer verstärkten Aufnahme des natürlichen Urans aus dem Boden in das Grundwasser führen, sind laut Backhaus weitgehend unerforscht. Hierzu führe das Landesamt für Geologie Studien durch. Ergebnisse würden 2014 erwartet. Die Grünen vermuten, dass das Uran aus Phosphatdüngern freigesetzt wird. Backhaus bestätigte, dass sich die höchsten Uran-Gehalte in den Phosphordüngern befanden.

 

OZ

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