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Vogelzählung: In MV hat der Spatz den Schnabel vorn

Rostock Vogelzählung: In MV hat der Spatz den Schnabel vorn

Über 1100 Hobby-Ornithologen beteiligten sich im Mai an der großen Zählung und meldeten fast 29 000 Tiere aus rund 700 Gärten und Parks des Landes. Hinter dem Spatz kam die Amsel auf Platz 2.

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Ein Haussperling (Passer domesticus), volkstümlich als Spatz bekannt, auf einem Grashalm. Spatzen sind, was ihre Häufigkeit angeht, in MV auf Platz 1. Das ergab die Vogelzählung im Mai 2016.

Quelle: Nicolas Armer/dpa

Rostock. Vogelzählung in Mecklenburg-Vorpommern: Im nordöstlichen Bundesland flogen in diesem Frühjahr die Spatzen auf den ersten Rang. Auf den Plätzen folgten die Amsel, der Feldsperling, die Kohl- und die Blaumeise, wie der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) am Freitag mitteilte. Platz 6 sicherte sich hier die Mehlschwalbe - übrigens gegen den Bundestrend. Insgesamt beteiligten sich in MV über 1100 Vogelfreunde an der Zählung und meldeten fast 29 000 Vögel aus rund 700 Gärten und Parks.

In Schleswig-Holstein beteiligten sich rund 2300 Vogelfreunde, die fast 58 000 Vögel zählten. Hier blieb der Haussperling auf Platz 1, gefolgt von Amsel, Feldsperling, Kohl- und Blaumeise. Der Star landeten im nördlichsten Bundesland an sechster Stelle.

Im Stadtstaat Hamburg liegt die Amsel vorn, gefolgt von Kohlmeise, Blaumeise und Ringeltaube. An fünfter Stelle steht der Star, der es erstmals in Hamburg unter die Top 5 schaffte. Der Haussperling dagegen rutschte ab auf Platz 6 und bestätigt damit den negativen Bestandstrend der letzten Jahre.

In der deutschlandweiten Auswertung sind Haussperling, Amsel und Kohlmeise die Spitzenreiter auf den Plätzen eins bis drei. Verlierer der „Stunde der Gartenvögel“ sind die beiden Flugkünstler Mehlschwalbe (Platz elf) und Mauersegler (Platz zwölf).

Mauersegler und Mehlschwalbe seien typische Siedlungsvögel und brüten fast ausschließlich in Städten und Dörfern, sagte Nabu-Vogelexperte Lars Lachmann. Ein Grund für den Rückgang der Zahlen sei der Verlust von Brutplätzen an gedankenlos renovierten Häusern, zum Teil sogar mutwilliger und illegaler Zerstörung von Nestern.

OZ

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