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Volksbund erinnert an Bombardierung von Swinemünde

Swinemünde Volksbund erinnert an Bombardierung von Swinemünde

Mit einer zentralen Gedenkstunde hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Dienstag an den 68. Jahrestag der Bombardierung von Swinoujscie (Swinemünde) erinnert.

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Mit einer zentralen Gedenkstunde hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Dienstag an den 68. Jahrestag der Bombardierung von Swinoujscie (Swinemünde) erinnert.

Quelle: Tilo Wallrodt

Swinemünde. Redner an der Usedomer Gedenkstätte Golm waren die stellvertretende Landesvorsitzende des Volksbundes, Margret Seemann, und der Wolgaster Pastor Jürgen Hanke. Im Rahmen der Gedenkfeier wurden fast 100 neue Namen von Opfern des Luftangriffs erstmals verlesen, teilte der Leiter der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm, Nils Köhler, mit. Ihr Schicksal habe der Volksbund durch Recherchen in Archiven klären können. Diese Namen würden in absehbarer Zeit auch ihren Platz auf weiteren Gedenktafeln auf dem Golm finden.

Bereits am Montag gab es auf dem Swinemünder Friedhof am deutschen Grabsteinfeld eine deutsch-polnische Gedenkstunde mit dem Pastor der Gemeinden Morgenitz-Zirchow, Stefan Fricke, und einem polnischen Geistlichen. Die am Oderhaff gelegene Stadt Swinoujscie wurde am 12. März 1945 von der US-amerikanischen Luftflotte bombardiert und weitgehend zerstört. Dabei kamen schätzungsweise bis zu 14 000 Menschen ums Leben. Etwa 8000 von ihnen sind auf dem Golm, der größten Kriegsgräberstätte in Mecklenburg-Vorpommern, bestattet worden. Bislang sind nur etwa 3000 Namen der auf dem Golm beigesetzten Opfer bekannt.

OZ

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Katharina Restemeyer, Ursula Strodt und Elisabeth Faber (v.l.) bei der gestrigen Gedenkstunde auf dem Golm.

Mehr als 200 Menschen haben gestern Nachmittag der Opfer der Bombardierung Swinemündes im März 1945 gedacht. Drei Frauen verschiedener Generationen erinnerten auf der Kriegsgräberstätte Golm an Hedwig Ruhnau aus Mensguth/Ostpreußen, sie starb am 12. März 1945 an Bord des Flüchtlingsschiffe „Andros“ im Swinemünder Hafen.

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