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MV aktuell Volksbund erinnert an Bombardierung von Swinemünde
Nachrichten MV aktuell Volksbund erinnert an Bombardierung von Swinemünde
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06:15 13.03.2013
Mit einer zentralen Gedenkstunde hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Dienstag an den 68. Jahrestag der Bombardierung von Swinoujscie (Swinemünde) erinnert. Quelle: Tilo Wallrodt
Swinemünde

Redner an der Usedomer Gedenkstätte Golm waren die stellvertretende Landesvorsitzende des Volksbundes, Margret Seemann, und der Wolgaster Pastor Jürgen Hanke. Im Rahmen der Gedenkfeier wurden fast 100 neue Namen von Opfern des Luftangriffs erstmals verlesen, teilte der Leiter der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm, Nils Köhler, mit. Ihr Schicksal habe der Volksbund durch Recherchen in Archiven klären können. Diese Namen würden in absehbarer Zeit auch ihren Platz auf weiteren Gedenktafeln auf dem Golm finden.

Bereits am Montag gab es auf dem Swinemünder Friedhof am deutschen Grabsteinfeld eine deutsch-polnische Gedenkstunde mit dem Pastor der Gemeinden Morgenitz-Zirchow, Stefan Fricke, und einem polnischen Geistlichen. Die am Oderhaff gelegene Stadt Swinoujscie wurde am 12. März 1945 von der US-amerikanischen Luftflotte bombardiert und weitgehend zerstört. Dabei kamen schätzungsweise bis zu 14 000 Menschen ums Leben. Etwa 8000 von ihnen sind auf dem Golm, der größten Kriegsgräberstätte in Mecklenburg-Vorpommern, bestattet worden. Bislang sind nur etwa 3000 Namen der auf dem Golm beigesetzten Opfer bekannt.

OZ

Eis und Schnee haben am Dienstag weiterhin für glatte Straßen in Mecklenburg-Vorpommern gesorgt. Bei mehreren Unfällen wurden zwei Menschen schwer verletzt, zwei kamen mit leichten Verletzungen davon.

14.03.2013

Die Stasi-Unterlagen-Behörde hat bedauert, dass Bürger mitunter mehr als zweieinhalb Jahre auf einen Blick in Papiere der DDR-Geheimpolizei warten müssen. Die Anträge auf eine persönliche Einsicht in Stasi-Papiere stiegen im Vorjahr auf 88 231, wie der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, am Dienstag bei der Vorstellung des neuen Tätigkeitsberichts seiner Behörde in Berlin sagte.

14.03.2013

Mit dem sogenannten Enkeltrick hat ein Mann am Montag in Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) versucht, eine 83-Jährige um 4000 Euro zu prellen. Er rief bei der Frau an, gab sich als deren Sohn aus und erklärte, er brauche das Geld nach einem Verkehrsunfall, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

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