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MV aktuell Warnemünder Woche eröffnet: Segeln soll Sportfach werden
Nachrichten MV aktuell Warnemünder Woche eröffnet: Segeln soll Sportfach werden
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10:57 05.07.2016
Auftakt zum Segelfest: OZ-Geschäftsführerin Stefanie Hauer stach das Bierfass mit beherzten Hammerschlägen an, ohne einen Tropfen zu vergießen. Ihre Geschäftsführerkollegen Rainer Strunk (OZ), Wilfried Ott (Hanseatische Brauerei) und Braumeister Uwe Kästner stoßen mit einem Krug „Rostocker“ mit ihr an. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Zu der nach Kiel zweitgrößten Regattaserie Deutschlands werden in den kommenden neun Tagen mehr als eine halbe Million Besucher an Land und fast 2000 Segler aus 30 Nationen erwartet. Die Warnemünder Woche reiht sich ein in viele Großveranstaltungen an der Ostseeküste.

In Rostock soll die Warnemünder Woche zugleich Initialzündung für einen neuen Segel-Boom sein. Der Landesseglerverband fordert, dass Segeln Schulfach in der Hansestadt werden soll. „Wir haben vor Warnemünde eines der besten Segelreviere auf der ganzen Welt“, sagt Peter Hermann vom Seglerverband MV. Leider sei die Begeisterung für den Wassersport nach der gescheiterten Bewerbung um die olympischen Segelwettbewerbe 2024 in Rostock etwas abgeebbt: „Wenn wir die Segelstadt Rostock wieder voranbringen wollen, sollte unser Sport an den Schulen unterrichtet werden. So begeistern wir junge Rostocker für das Segeln und gewinnen neue Talente“, sagt Hermann. Die Schulen könnten dafür mit den Segelvereinen der Hansestadt kooperieren – oder aber die Stadt baut einen Boots-Pool für die Schüler auf.

Bildungsminister Mathias Brodkorb begrüßt den Vorstoß: „Segeln wäre ein tolles Angebot für unsere Schulen.“ Der SPD-Politiker kann sich vorstellen, dass der Sport am Nachmittag – im Rahmen der Ganztagsschul-Angebote – auf den Lehrplan kommt.

Zum Auftakt-Empfang im Mediengarten am Leuchtturm waren von NDR und OZ 60 Gäste geladen. Die Warnemünder Woche wird in Rostock allzu oft zu stiefmütterlich behandelt, sagt OZ-Chefredakteur Andreas Ebel. Und das sei ungerecht. Denn: „Hier ist in den vergangenen Jahren etwas gewachsen. Etwas Großes“, ergänzt Stefan Horn, Leiter des NDR-Studios in Rostock. Das wollen der Norddeutsche Rundfunk und die OSTSEE-ZEITUNG den Menschen im ganzen Land zeigen.

Andreas Meyer

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