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14:40 14.03.2016
Das Gebäude des Justizzentrums in Neubrandenburg: Am Montag soll hier im zweiten Anlauf der Prozess gegen einen 95 Jahre alten ehemaligen KZ-Sanitäter aus der Region Neubrandenburg beginnen. Quelle: Jens Büttner / Dpa
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Neubrandenburg

Zweiter Anlauf im Prozess gegen ehemaligen KZ-Sanitäter

Am Landgericht Neubrandenburg soll am Montag (10.00 Uhr) im zweiten Anlauf der Prozess gegen einen früheren SS-Sanitäter aus dem Konzentrationslager Auschwitz beginnen. Dem 95 Jahre alten Mann wirft die Staatsanwaltschaft Beihilfe zum Mord in mindestens 3681 Fällen vor. Er soll ab Mitte August 1944 einen Monat im KZ Auschwitz-Birkenau stationiert gewesen sein. In der Zeit kamen dort 14 Deportationszüge an, mindestens 3681 Menschen wurden in Gaskammern umgebracht.

Ob der Prozess diesmal beginnen kann, gilt wegen der angeschlagenen Gesundheit des Angeklagten aber nicht als sicher. Der Mann aus einem Dorf bei Neubrandenburg war wegen Krankheit schon am 29. Februar nicht gekommen und sollte nun kurz vor der Verhandlung nochmal untersucht werden. Die Verteidigung bestreitet eine Schuld ihres Mandanten.

Nabu präsentiert Verkehrsgutachten zum Fehmarnbelt-Tunnel

Berlin/Kiel. Die Naturschutzorganisation Nabu stellt am Montag (10.30 Uhr) in Berlin ein Verkehrsgutachten zum geplanten Fehmarnbelt-Tunnel vor. Die Naturschützer sind aus ökologischen und ökonomischen Gründen gegen das Milliardenprojekt. Der Nabu hatte das Hamburger Beratungsunternehmen HTC beauftragt, den Bedarf für eine Querung zwischen Fehmarn und der dänischen Insel Lolland zu untersuchen. Das dänische Parlament hatte in der vergangenen Woche den Willen bekräftigt, den 18 Kilometer langen Tunnel zu bauen.

Niederländische und deutsche Soldaten üben in Warnemünde

Rostock. Zu einer gemeinsamen Übung treffen sich am Montag (14.30 Uhr) niederländische und deutsche Marinesoldaten in Rostock-Warnemünde. Die Niederländer kommen vom Unterstützungs- und Versorgungsschiff „Karel Doorman“, das derzeit am Passagierkai liegt. Das Übungsprogramm beinhaltet unter anderem ein Evakuierungs- und Boardingszenario, das an Land und auf hoher See stattfinden wird. Boardingsoldaten sind spezialisiert auf das Durchsuchen von Schiffen und kommen beispielsweise am Horn von Afrika zum Einsatz.

In die Übung sind noch weitere Angehörige des Seebataillons integriert. Zu ihnen gehören auch Marineinfanteristen, die unter anderem die Schiffe von der Landseite her absichern, wie eine Marinesprecherin sagte. Sie werden auch die „grüne Truppe der Marine“ genannt.

Der Besuch der „Karel Doorman“ in Warnemünde gehört zum Ausbau der maritimen Zusammenarbeit der Niederlande und Deutschland. Die verstärkte Kooperation sieht unter anderem vor, dass die Deutsche Marine die „Karel Doorman“ mitnutzen kann. Die gut 200 Meter lange „Karel Doorman“ kann andere Schiffe mit Material versorgen und den strategischen Transport von Personal ermöglichen.

Von dpa

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