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12:28 09.02.2017
An der schwer beschädigten Düne im Ostseebad Graal-Müritz (Landkreis Rostock) schauen sich Spaziergänger die Folgen der Sturmflut an. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa
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Graal-Müritz/Peenemünde/Neubrandenburg

Dünenaufbau nach Sturmflut: Backhaus startet Bauarbeiten

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) steht zu seinem Versprechen, dass bis Ostern die Schäden der schweren Ostsee-Sturmflut vom Jahresanfang im Wesentlichen beseitigt sein werden. Heute Vormittag will der Minister bei einem Besuch in Graal-Müritz (Landkreis Rostock) persönlich den Startschuss für Reparaturarbeiten am Strand des Ostseebades geben, mit denen auch akute Gefahren beseitigt werden sollen. Der Zugang zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst war ebenso wie die Dünen an den Ostküsten von Rügen und Usedom besonders stark von dem Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen worden.

Das Land will über einen Hilfsfonds bis zu 25 Millionen Euro für die Beseitigung der Sturmflutschäden bereitstellen. Wie viel Geld wirklich benötigt wird, ist bislang unklar. Backhaus wird nach Angaben einer Sprecherin in Graal-Müritz eine erste Schadensbilanz vorlegen. Ende Januar hatte das Umweltministerium in einer vorläufigen Bilanz Schäden im Umfang von rund 5,2 Millionen Euro vermeldet.

Ausstellung „Russischer Orbit - Amerikanischer Mond?“ wird eröffnet

Peenemünde. Eine Ausstellung über die Vormacht im Weltall während der Zeit des Kalten Krieges wird heute Mittag in Peenemünde eröffnet. Unter dem Titel „Russischer Orbit - Amerikanischer Mond? Raumfahrt als Politik und Medienereignis“ thematisiert die Schau die Raketenprogramme der Sowjetunion und der USA im Wettlauf der Systeme. Die Ausstellung, die bis 18. Juni im Kraftwerk der ehemaligen NS-Heeresversuchsanstalt zu sehen ist, zeigt 207 Exponate, darunter Zeitdokumente, Test-Bordinstrumente, einen Raumfahrtanzug aus dem sowjetischen Interkosmos-Programm sowie zeitgenössische Merchandising- und Werbeartikel.

Neubrandenburger wollen Weg für Landes-Millionenhilfe frei machen

Neubrandenburg. Im dritten Anlauf wollen die Stadtvertreter von Neubrandenburg heute Nachmittag ihren Streit um ein millionenschweres Konzept zur Sicherung des Haushalts beilegen. Damit soll der Weg für eine Hilfe des Landes von 27 Millionen Euro freigemacht werden. Zu der Sitzung haben vier Fraktionen eine Vorlage erarbeitet, mit der alle bisher strittigen Punkte beigelegt werden sollen. Dabei geht es unter anderem um die Gewinnausschüttung der Sparkasse und längere Beförderungszeiträume des Personals. Die Stadt will bis 2027 Altschulden von 90,8 Millionen Euro abbauen.

Das Konzept sieht unter anderem den Verkauf von rund 1000 kommunalen Wohnungen vor. Es war schon im November 2016 beschlossen worden. Gegen einige Punkte hatte Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) aus rechtlichen Bedenken aber Widerspruch eingelegt.

OZ

Der Grund des Rostocker Stadthafens ist mit Giften kontaminiert. Quelle soll die alte Dachpappenfabriksein. Nun erhebt das Wasser- und Schifffahrtsamt Vorwürfe gegen Stadt und Land: Sie hätten die Gefahr ignoriert. Ausgebaggert wird aber trotzdem.

09.02.2017

Ende des Monats erscheint das OZ-Fotobuch "Bildschöne Heimat“ – mit tollen Aufnahmen aus Mecklenburg-Vorpommern auf 112 Seiten. Zur Premierenfeier in Rostock sind alle Bildautoren und MV-Liebhaber eingeladen.

09.02.2017

Hochspannungsnetzbetreiber 50hertz investiert 132 Millionen Euro in Bentwisch.

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