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Was heute in MV wichtig wird

Themen des Tages Was heute in MV wichtig wird

Ehemaliges DDR-Vorzeigehotel in Klink wird gesprengt +++ Schweriner Landtag befasst sich mit Fall Holger Arppe +++ Evangelische Schulen beraten über Bildungsauftrag +++ Erste norddeutsche Fachtagung von Freiwilligendiensten

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Ein Motorboot fährt am 04.09.2017 auf der Müritz am leerstehenden Müritz-Hotel in Klink vorbei. Das Gebäude wird am Donnerstag gesprengt.

Quelle: Jens Büttner

Ehemaliges DDR-Vorzeigehotel wird gesprengt

Klink/Schwerin/Warnemünde. In Klink an der Müritz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) verschwindet heute Knall auf Fall ein Stück DDR-Geschichte. 43 Jahre nach der Eröffnung wird das ehemalige Müritz-Hotel gesprengt. 380 Kilogramm Sprengstoff sollen dafür sorgen, dass sich das ehemalige DDR-Vorzeigehotel in 20 000 Tonnen Bauschutt verwandelt. Die Berliner Avila-Gruppe will an der Stelle ein neues Hotel errichten, das voraussichtlich 2020 öffnen soll.

Die Sprengung ist nötig, weil das Gebäude nicht mehr saniert werden kann. Aus Sicherheitsgründen besteht eine Schutzzone von 300 Metern, auch die angrenzende Bundesstraße wird gesperrt.

Landtag befasst sich mit Fall Arppe: Forderung nach Mandatsverzicht

Schwerin. Der Fall Holger Arppe wird zum Thema der Plenardebatte im Schweriner Landtag. In einer gemeinsamen Erklärung von SPD, CDU und Linke, über die das Parlament heute berät, verurteilen die drei Fraktionen die „öffentlich gewordenen menschenverachtenden Äußerungen und die gewaltverherrlichenden Einlassungen des Abgeordneten in einem Internetforum auf das Schärfste“. Der 44-jährige Rostocker wird aufgefordert, sein Landtagsmandat unverzüglich niederzulegen. Arppe war Ende August aus der AfD und ihrer Landtagsfraktion ausgetreten, nachdem Internet-Einträge mit ihm zugeschriebenen Gewaltäußerungen und kinderpornografischen Fantasien öffentlich geworden waren.

Das Parlament befasst sich zudem mit Möglichkeiten einer besseren Vernetzung von Fahrplänen und Tarifen in der Metropolregion Hamburg, um Berufspendlern den Arbeitsweg zu erleichtern. Kostenfreie Kita, Tageszeitungen, Bürokratieabbau und die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber sind weitere Themen.

Schulen beraten über evangelischen Bildungsauftrag

Warnemünde. 250 Vertreter der insgesamt rund 1100 evangelischen Schulen in Deutschland treffen sich ab heute in Warnemünde. Das Motto der zweitägigen Veranstaltung lautet „Zur Freiheit berufen!“. Hintergrund sei, dass die evangelischen Schulen ein Spiel- und Entfaltungsraum der Freiheit sein wollen. In einer Zeit, in der freiheitliche Grundwerte in manchen öffentlichen Debatten angezweifelt werden, sei der evangelische Bildungsauftrag gleichzeitig eine demokratiepädagogische Verpflichtung, sagte der Vorstand der Schulstiftung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, Kai Gusek. So stellen sich die Tagungsteilnehmer die Frage, wie Schulen Impulsgeber für das Leben in Freiheit und Demokratie sein können.

Norddeutsche Fachtagung von Freiwilligendiensten

Schwerin. Die Freiwilligendienste im In- und Ausland sind beliebt - aber nicht überlaufen. Träger wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) signalisieren freie Plätze. „Das liegt am demografischen Wandel“, sagte der Geschäftsführer der Soziale Freiwilligendienste MV gGmbH des DRK Mecklenburg-Vorpommern, Stefan Beutel. Von den landesweit rund 300 Stellen des DRK für das Freiwillige Soziale Jahr in Krankenhäusern, Altenheimen oder Kitas seien aktuell noch 20 bis 30 zu besetzen. Obwohl die Freiwilligen nur Hilfsdienste verrichten, würde die Qualität der Einrichtungen ohne sie leiden, sagte Beutel.

Das DRK in Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet heute in Schwerin eine überregionale Tagung zu Freiwilligendiensten als einer besonderen Form des bürgerschaftlichen Engagements. Dazu werden Teilnehmer aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und MV erwartet.

OZ

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Schwerin
Sie wollen künftig als neue Fraktion im Mecklenburger Landtag agieren: Christel Weißig (Rostock), Mathias Manthei (Anklam), Bernhard Wildt (Rügen) und Ralf Borsche (Stralsund).

Eine Gruppe um Bernhard Wildt gründet die neue Fraktion „Bürger für Mecklenburg Vorpommern“.

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