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13:42 03.11.2017
Die polnische Stadt Swinemünde plant den Bau eines Tunnels unter dem Fluss Swine. Quelle: GDDKiA
Usedom

Verkehrsminister Pegel stellt Gutachten zum Swinetunnel vor

Die polnische Stadt Swinemünde plant den Bau eines Tunnels unter dem Fluss Swine. Mit dem Projekt – so die Befürchtungen auf dem deutschen Teil Usedoms – wird die Insel noch stärker durch Verkehr belastet.

Verkehrsminister Christan Pegel (SPD) stellt am Freitag in der Stadt Usedom (10.00 Uhr) ein Gutachten vor, das die Auswirkungen einer festen Swinequerung auf den Verkehr analysiert. Untersucht wurden dabei verschiedene Szenarien, wie sich der Verkehr bis 2030 entwickeln wird.

Auch wird beleuchtet, welche Folgen eine Abschaffung der Tonnage-Begrenzung für Lastwagen am Grenzübergang Garz auf den Schwerlastverkehr auf der Insel haben würde. Eine Usedomer Bürgerinitiative sammelt seit dem Sommer Unterschriften für eine Volksinitiave, um die Verkehrssituation auf der Bundesstraße 111 zu entlasten.

Urteil in Prozess nach Überfall auf Prostituierte erwartet

Rostock.Am Landgericht Rostock wird am Freitag (9.00 Uhr) das Urteil gegen drei Männer erwartet, die im Februar eine Prostituierte in einer Rostocker Wohnung überfallen und ausgeraubt haben sollen. Dabei sollen sie laut Anklage einen Ring im Wert von 1800 Euro, zwei Handys und 1550 Euro Bargeld erbeutet haben. Die Frau sollen sie mit einem Messer bedroht haben. Die 30, 20 und 19 Jahre alten Angeklagten wiesen die Vorwürfe laut Gericht zurück. Die Staatsanwaltschaft fordert für den 30-jährigen Hauptangeklagten acht Jahre und sechs Monate Haft, für die beiden Jüngeren jeweils zwei Jahre und sechs Monate. Die Plädoyers der Verteidigung standen einer Gerichtssprecherin zufolge noch aus.

Erwerbslosenparlament des Landes tagt in Schwerin

Schwerin. Das Erwerbslosenparlament Mecklenburg-Vorpommerns kommt am Freitag (10.00 Uhr) in Schwerin zu seiner 20. Tagung zusammen. Das nur einmal im Jahr tagende Gremium, das von mehr als 40 Verbänden, Vereinen und Organisationen getragen wird, versteht sich als Interessenvertreter der Erwerbslosen gegenüber der Politik.

Schwerpunkt ist dabei der Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit und das Ringen um Teilhabe für Menschen, die in der Wirtschaft keinen Job mehr finden. Ariane Kroß, Sprecherin des Erwerbslosenbeirates, erneuerte unmittelbar vor der Tagung die Forderung nach mehr öffentlich geförderter Beschäftigung zum Nutzen der Allgemeinheit. Mecklenburg-Vorpommern sei das einzige Bundesland, das zwar Bundes- und EU- aber keine Landesmittel für Programme gegen die Langzeitarbeitslosigkeit einsetze.

Schweriner Waldfriedhof wird nach Sturmschäden wieder freigegeben

Schwerin/Ludwigslust. Der nach Sturm „Herwart“ aus Sicherheitsgründen gesperrte Schweriner Waldfriedhof wird am Freitag (8.00 Uhr) wieder freigegeben. Besucher könnten auf den Wegen zu den Grabstätten gelangen, teilte die Stadtverwaltung mit. Es werde jedoch weiterhin um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten, zumal die Aufräumarbeiten noch nicht vollständig beendet seien. Der Sturm hatte am vergangenen Wochenende rund 50 zum Teil sehr große Bäume entwurzelt, abgeknickt oder deren Astwerk brechen lassen. Daraufhin war der Waldfriedhof für den Publikumsverkehr geschlossen worden. Der Schlosspark Ludwigslust ist wegen Sturmschäden bereits seit „Xavier“ vor vier Wochen in weiten Teilen gesperrt.

Domsanierung vor Abschluss: Turmuhr erhält Zeiger

Greifswald. Die aufwändige Sanierung des Greifswalder Domes St. Nikolai nähert sich ihrem Abschluss. Am Freitag (08.15 Uhr) sollen die Zeiger an der Uhr des Turmes montiert werden. Die etwa 3,60 mal 3,80 Meter großen Ziffernblätter aus Kupferblech mit den vergoldeten Ziffern waren seit vergangenem Jahr restauriert worden. 

Für rund fünf Millionen Euro wurde der Dom seit 2013 umfassend erneuert. So wurden in das Hauptschiff der im 13. Jahrhundert erbauten Backsteinkirche stabilisierende Zuganker eingezogen und der knapp 100 Meter hohe Turm, durch dessen Mauerwerk sich meterlange Risse gezogen hatten, restauriert. Die Sanierung soll noch in diesem Jahr weitestgehend abgeschlossen werden, wie Dompfarrer Matthias Gürtler sagte.

dpa

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