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MV aktuell Was heute in MV wichtig wird
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14:40 10.11.2017
Eine Sozialarbeiterin misst die Blutdruckwerte eines Probanden und übermittelt diese drahtlos per Smartphone an einen Arzt. Quelle: Hendrik Schmidt
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Rostock/Greifswald

Kongress berät über Vernetzung im Gesundheitsbereich

Die fortschreitende Vernetzung im Gesundheitsbereich ist Thema einer Konferenz, die heute in Rostock beginnt. Dabei komme dem Thema mit der Globalisierung und den neuen Bestimmungen des E-Health-Gesetzes eine weitreichende Bedeutung zu, sagte die Organisatorin des sogenannten Health-Network-Kongresses, Inge Lehwald. Es sei das Ziel der Bemühungen, dass am Ende des Prozesses in wenigen Jahren alle Akteure über digitale Kanäle miteinander in Kontakt treten können. Dies gelte auch für die Patienten, die mit ihren Ärzten sowohl in der Klinik als auch in Praxis kommunizieren können. Bei dem Kongress soll in einer Live-Videokonferenz unter Ärzten und anderen Leistungserbringern eine medizinische Fallbesprechung demonstriert werden.

Migranten stellen Standesbeamte vor neue Herausforderungen

Rostock. Mehr als 330 Standesbeamte treffen sich heute in Rostock zum 4. Deutschen Standesbeamtentag. Einer der Schwerpunkte ist der Umgang mit Migranten, die das deutsche Rechtssystem vor schwierige Aufgaben stellen. Ein großes Problem für die Standesbeamten sei es beispielsweise, für Menschen ohne Papiere ein Personenstandsregister einzurichten. Denn nach geltendem Recht müsse jede einzelne dort eingetragene Information überprüfbar sein.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit dem internationalen Privatrecht. Viele im Ausland übliche Dinge seien mit deutschem Recht nicht vereinbar. Das gelte beispielsweise auch bei Scheidungen, sagte die Tübinger Juristin Claudia Mayer. In manchen europäischen Ländern sei das Scheidungsrecht liberalisiert, die Auflösung der Ehe werde auch ohne Gericht erlaubt. Dann stellt sich die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine im Ausland vorgenommene Scheidung hier anerkannt werden kann.

Historikerin Wolff-Poweska erhält den Preis „Pomerania Nostra 2017“

Greifswald. Die polnische Historikerin Anna Wolff-Poweska erhält heute in Greifswald den mit 3000 Euro dotierten Preis Pomerania Nostra. Sie gelte als eine der wichtigsten polnischen Expertinnen für deutsche Geschichte und deutsch-polnische Beziehungen, begründete die Jury ihre Entscheidung.

OZ

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