Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell Wasserbüffel grasen bei Prora
Nachrichten MV aktuell Wasserbüffel grasen bei Prora
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:02 17.06.2016

. Ein 1900 Hektar großes Areal um Prora auf der Insel Rügen soll als Naturparadies erhalten werden. Die DBU Naturerbe GmbH hatte die einst militärisch genutzte Fläche am Kleinen Jasmunder Bodden mit den Feuersteinfeldern und der Insel Pulitz im Jahr 2009 vom Bund übernommen und nun einen Managementplan für die Flächen erstellt. Wie die Tochter der DBU-Stiftung gestern mitteilte, soll ein Teil als Kulturlandschaft mit seinen geologischen Besonderheiten erhalten bleiben. Die Feuersteinfelder sind nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel von Touristen. Sie seien Teil des sogenannten Nationalen Naturerbes, stellte gestern Dr. Heike Culmsee von der gemeinnützigen Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt klar. So sollen die Feuersteinfelder hauptsächlich von Schafen und Ziegen freigehalten werden. Die Offenhaltung der Feuersteinfelder sei wichtig, da ansonsten viele Reptilienarten ihren Lebensraum verlieren würden.

Von den Feuersteinfeldern ist es nicht weit bis in die Seesandebene. Dort grast eine Wasserbüffelherde. Die Calluna-Heide soll sich hier entwickeln und ausbreiten. Die Wasserbüffel sind dabei die größten Naturschützer: Sie halten die Seesandebene offen.

Parallel dazu werden bis April 2019 etwa 1000 Hektar Wald aus der Nutzung genommen und der natürlichen Entwicklung überlassen. Insgesamt hat die Osnabrücker Gesellschaft DBU bislang 47 größtenteils ehemals militärisch genutzte Flächen mit knapp 60000 Hektar in neun Bundesländern vom Bund übernommen.

OZ

100 Tiere mussten bei Boizenburg getötet werden / keine Sperrzone nötig

17.06.2016

. Unbekannte Täter haben eine Rauchfackel in einen Gebetsraum eines Asylbewerberheims in Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) geworfen.

17.06.2016

. Mecklenburg-Vorpommerns Hochschulen erhalten zusätzlich 22 Millionen Euro aus dem Hochschulpakt des Bundes. Von dem Geld sollen bis zu zwölf Millionen Euro in die Lehrerbildung fließen.

17.06.2016
Anzeige