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MV aktuell Weniger Flächen für Beerenobst
Nachrichten MV aktuell Weniger Flächen für Beerenobst
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00:01 27.06.2017

. Heidelbeeren, Holunder, Stachelbeeren: Bauern in Mecklenburg-Vorpommern ziehen eine große Vielfalt an Strauchobst – allerdings auf kleiner werdender Fläche. Die 23 Betriebe, die sich der Kultivierung von Strauchbeeren widmen, haben im vergangenen Jahr 443 Hektar mit dem vitaminreichen Obst bebaut. Wie das Statistische Landesamt gestern in Schwerin weiter mitteilte, schrumpfte die Fläche damit erneut und entsprach nur noch knapp drei Viertel (73 Prozent) der Ausdehnung von 2012.

Den größten Anteil hatten bis 2014 Schwarze Johannisbeeren. Vor allem zur Ernte 2015 sei dieses Beerenobst aber aus betriebswirtschaftlichen Gründen großflächig gerodet worden, berichtete Dieter Gabka vom Statistikamt. „Die Anbaufläche schrumpfte von 309 auf 170 Hektar, blieb aber 2016 stabil.“ Spitzenreiter ist nunmehr der Sanddorn, der dem Amt zufolge 2016 auf 194 Hektar Plantagen wuchs. „Sanddorn und Schwarze Johannisbeeren nehmen zusammen 82 Prozent der Strauchbeerenfläche im Land ein“, sagte Gabka. Andere Arten seien weniger verbreitet. So wuchsen auf 31 Hektar Kulturheidelbeeren, auf acht Hektar Himbeeren und auf 33 Hektar Schwarzer Holunder. Aroniabeeren wurden auf lediglich zwei Hektar erzeugt.

OZ

. Trotz Bemühungen der Landesregierung in Schwerin, die Windkraftnutzung voranzutreiben, bietet die Branche im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern kaum mehr Jobs als im Stadtstaat Hamburg.

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