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Weniger Unfall-Tote: Dekra lobt Nordosten

Schwerin Weniger Unfall-Tote: Dekra lobt Nordosten

Trotz schrecklicher Unfälle auf Landstraßen und Autobahnen ist der Verkehr im Nordosten insgesamt sicherer geworden als noch vor ein paar Jahren: Als erstes Bundesland ...

Schwerin. Trotz schrecklicher Unfälle auf Landstraßen und Autobahnen ist der Verkehr im Nordosten insgesamt sicherer geworden als noch vor ein paar Jahren: Als erstes Bundesland hat Mecklenburg-Vorpommern einen großen Schritt in Richtung „Vision Null“ gemacht, lobte Gerd Neumann, Geschäftsführer der Sachverständigenorganisation Dekra gestern in Schwerin. Mit „Version Null“ ist gemeint, dass die Zahl der Todesopfer exakt null beträgt. Davon ist MV mit 93 Verkehrstoten im vergangenen Jahr zwar noch weit entfernt – aber vor allem in den Städten gibt es auf den Straßen wenigerOpfer: MV ist das erste Bundesland, in dem in allen Städten ab 50000 Einwohner mindestens ein Jahr lang keine Verkehrstoten zu beklagen waren. Schwerin, Neubrandenburg und Stralsund schafften das seit 2009 gleich dreimal, Greifswald sogar viermal. Rostock blieb 2014 ohne Todesopfer im Straßenverkehr. Unter den Städten über 200 000 Einwohner haben das bisher erst drei weitere geschafft.

 

OZ-Bild

Dekra- Bundeschef Gerd Neumann

1995 ließen noch 500 Menschen bei Unfällen im Nordosten ihr Leben. Die Zahl liegt seit ein paar Jahren unter 100. „Seit 2010 hat sich die Reduzierung aber deutlich verlangsamt“, meint Dekra-Chef Neumann. Für den Rückgang sorgten entschärfte Gefahrenstellen an Landstraßen. Bäume wurden gefällt oder mit Leitplanken umgeben, sagt Landesverkehrsminister Christian Pegel (SPD). In den Städten hätten die Unfallkommissionen gut gearbeitet, Schwerpunkte identifiziert und sicherer gemacht.

Ein immer größeres Problem ist die Handy-Nutzung am Steuer. „Das muss mehr sanktioniert werden, sonst werden wir der Sache nicht Herr“, warnt Neumann. Durch Telefonieren und Surfen abgelenkte Autofahrer würden immer öfter Unfälle auslösen. Allerdings lasse sich das oft kaum nachweisen. Auch auf dem Gehweg wird die „Kopf nach unten“-Haltung zunehmend zur Gefahr: Bis zu jeder fünfte Fußgänger ist von seinem Smartphone abgelenkt.

gkw

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