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MV aktuell Wieder Wolf in Grenzregion gesichtet
Nachrichten MV aktuell Wieder Wolf in Grenzregion gesichtet
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18:01 19.04.2013
Nutztierhalter sollen Sicherheitsvorkehrungen treffen. Foto: Patrick Pleul/Archiv
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Röbel

Bei Röbel an der Mecklenburgischen Seenplatte ist am helllichten Tage erneut ein Wolf gesichtet worden. Schaf- und Ziegenhalter in der Region sollten die Sicherheitsvorkehrungen deshalb noch einmal überprüfen, sagte Wolfsbetreuer Volker Spicher vom Müritz-Nationalpark am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Das Raubtier habe ein Einheimischer vor einigen Wochen auf einem Feld an der Landesstraße 241 bei Spitzkuhn fotografiert. Ob es sich um einen durchziehenden Wolf handelte, sei noch unklar. Bisher war im weiter östlich gelegenen Nationalpark ein Rüde aus Westpolen und in der südlichen Kyritz-Ruppiner Heide ein älterer Wolfsrüde nachgewiesen worden.

Beobachter hatten kürzlich in der Mecklenburgischen Schweiz bei Teterow auch ein wolfsähnliches Tier gemeldet. Das sei nicht unmöglich, meinte Spicher: „In Mecklenburg-Vorpommern muss man derzeit immer und überall damit rechnen, dass ein Wolf auftauchen kann.“ Man freue sich, wenn die Bevölkerung solche Hinweise weitergebe.

Laut Agrarministerium wurden bisher Wölfe auch in der Ueckermünder Heide und bei Lübtheen (Kreis Ludwigslust-Parchim) beobachtet. Der Wolf in der Lübtheener Heide hat möglicherweise eine Gefährtin gefunden. Das Land hatte im April eine neue Regelung zur Entschädigung für Nutztierhalter erlassen. Zwischen Röbel und Wittstock war es in der Vergangenheit mehrfach zu Wolfsattacken auf Schafe, Rentiere und Damwild gekommen - zuletzt Ende 2012 bei Röbel.

Wolf in MV

dpa

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