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MV aktuell Winter zurück in MV: Chaos auf den Straßen
Nachrichten MV aktuell Winter zurück in MV: Chaos auf den Straßen
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10:27 11.03.2013
Glätte und Sturm sorgten am Wochenende für Chaos auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern. Quelle: dpa
Rostock

Die Räumdienste waren rund um die Uhr im Einsatz.

Besonders angespannt war die Situation im Bereich Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Auf der Autobahn 20 krachte es sowohl in Fahrtrichtung Berlin, als auch in Richtung Greifswald. Fast zeitgleich kam es Sonntagmittag zwischen den Anschlussstellen Anklam und Pasewalk/Nord zu vier verschiedenen Unfällen mit einer schwer verletzten Person. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 20 500,00 Euro. Insgesamt wurden bei rund 35 Verkehrsunfällen im Osten mehrere Menschen leicht verletzt. Der Sachschaden belief sich insgesamt auf schätzungsweise 100 000 Euro, sagte ein Sprecher der Polizei in Neubrandenburg.

Die Straße zwischen Greifswald und der Autobahn 20 war stellenweise komplett unterm Schnee begraben. Wie hier ging es auch auf B 105 in Richtung Stralsund waren die Autofahrer oft nur im Schritttempo vorwärts. Starke Schneeverwehungen gab es auf der Landesstraße 213 von Stralsund Richtung Prohn, Groß Mohrdorf und Günz.

Zahlreiche Unfälle durch Gläte

Auf der Insel Rügen bei Günz prallte ein Fahrer mit seinem Wagen gegen einen Baum, er wurde mit schweren Kopfverletzungen in in eine Klinik eingeliefert.

Auf der Bundesstraße 194 bei Appelshof nahe Grimmen ein Verkehrsunfall überschlug sich ein Pkw der Volkssolidarität, landete jedoch auf dem nahen Feld wieder auf allen vier Rädern.

Auf der A19 bei Waren an der Müritz verlor eine Frau aus dem Landkreis Rostock die Kontrolle über ihren Wagen und prallte an die Leitplanke. Feuerwehrleute holten zwei kleine Kinder unverletzt aus ihrem Fahrzeug, die Fahrerin wurde leicht verletzt.

Am Nachmittag ereignete sich zwischen Bad Sülze und Tessin auf der A 20 ein Serienunfall, in den auch ein Polizeifahrzeug verwickelt wurde.

Das Ostseebad Boltenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg) war zeitweise abgeschnitten, nachdem sich Fahrzeuge in Schneewehen festgefahren hatten.

Flieger und Fähren blockiert

93 Urlaubern aus dem Raum Rostock bereitete der Winterbruch eine Zwangspause. Schneemassen auf der Startbahn verhinderten den Abflug ihrer Boing 737 der Fluglinie Germania von Rostock-Laage nach Las Palmas auf Gran Canaria. Gegen 9.20 Uhr war die Startbahn freigeräumt und der Flieger konnte abheben – fünf Stunden später als geplant.

Die Insel Hiddensee war wegen des Wintereinbruches und des Sturmes fast von der Außenwelt abgeschnitten. Der Fährverkehr nach Rügen musste bis auf eine Abfahrt in jede Richtung zusammengestrichen werden.

Im Westen des Landes gab es am gesamten Wochenende rund 100 Unfälle. Meist sei es aber bei Blechschäden geblieben.

Auch in den kommenden Tagen werden überall winterliche Straßenverhältnisse erwartet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigte weiteren Schneefall an, der aber zunehmend nachlassen soll. In der Nacht zum Mittwoche drohe strenger Frost von bis zu stellenweise minus 15 Grad.

OZ

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