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Wirtschaft Alte Windräder: Entsorger warnen vor Müllproblemen
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06:05 30.05.2017
Ein Bagger mit Spezialsäge einer Firma aus Gütersloh (NRW) zersägt ein ausgemustertes Rotorblatt einer Windenergieanlage. Quelle: Hagedorn Gmbh
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Rostock

Wohin mit den alten Windrädern? Nach Ansicht des Entsorgungsriesen Remondis steuert Deutschland auf ein Abfall-Problem zu. Ab 2018 müssen jährlich 16000 Tonnen Glasfaserkunststoff entsorgt werden, aus ausgedienten Windrad-Flügeln. Das Material kann nicht einfach zerkleinert und verbrannt werden, weil dabei die Filter von Verbrennungsanlagen beschädigt würden.

Häufig wird das Material in der Zementherstellung weiterverwendet. Aber auch hier ist die Abnahmemenge begrenzt. In MV gibt es nach Auskunft des Verbands für Abbruch und Entsorgung kein Unternehmen, das ausgediente Windräder annimmt.

Eine Lösung verspricht dagegen die Firma Neocomp, eine Tochter des Entsorgungskonzerns Nehlsen, in der Nähe von Bremen. Das Unternehmen hat ein neues Verfahren zur Aufbereitung und Verarbeitung alter GFK-Rotoren entwickelt. „Wir haben genug Kapazität für alle abgebauten Windräder“, behauptet Betriebsleiter Mika Lange.

Gerald Kleine Wördemann

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