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Wirtschaft Callcenter finden kaum noch Mitarbeiter
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07:42 16.07.2016
Eine Frau mit Headset: Die Arbeit im Callcenter besteht längst nicht mehr nur aus Telefonieren. Internet und soziale Medien gewinnen an Bedeutung. Quelle: Franz Pfluegl/fotolia
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Schwerin

Konzentration bei den Callcentern in Mecklenburg-Vorpommern: Die Zahl der Unternehmen sank nach Angaben des Branchenverbands TMI seit 2012 von 115 auf 98. Mittelständler geraten zunehmend unter Druck. Grund dafür ist die Digitalisierung: Viele Auftraggeber verlangen, dass die Betriebe mit allen modernen Medien arbeiten, von Facebook bis Whatsapp.

Trotz des Firmenschwunds beschäftigt die Branche mehr Leute im Nordosten: Die Gesamt-Mitarbeiterzahl stieg seit Anfang 2015 um 1200 auf 17 500. Die Callcenter könnten sofort 1500 zusätzliche Stellen schaffen, so der TMI-Vorsitzende Wolfgang Kolley. Es fehle aber an geeigneten Bewerbern.

Die Gewerkschaft Verdi kritisiert eine trotz steigender Anforderungen noch immer schlechte Bezahlung: Berufsanfänger bekämen in den meisten Unternehmen nicht mehr als den allgemeinen Mindestlohn von 8,50 Euro, sagt Manuel Gellenthin von Verdi Nord. Das sei für die verlangte Qualifikation und das „sehr hohe Stresslevel“ deutlich zu wenig.

Gerald Kleine Wördemann

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