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Wirtschaft Den meisten Spielhallen in MV droht die Schließung
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12:08 23.03.2017
Ein Spieler sitzt vor einem Geldspielautomaten in einer Spielhalle in Norddeutschland. Für die meisten dieser Betriebe tickt die Uhr. Quelle: Uwe Meinhold
Rostock

Rien ne va plus, nichts geht mehr, heißt es bald für einen Großteil der 260 Spielhallen („Spielotheken“) in Mecklenburg-Vorpommern. Ab 1. Juli gelten harte Auflagen, die nach Branchenangaben 70 Prozent der Betriebe nicht erfüllen können.

Künftig müssen die Zockerbuden 500 Meter Abstand halten von weiterführenden Schulen, Jugendclubs und anderen Spielhallen. Mehrere Spielhallen an einem Standort, sogenannte Mehrfachkonzessionen, sind ebenfalls nicht mehr zulässig.

Bis zu 1000 Arbeitsplätze sind in MV bedroht. Das meint Steffen Rehr, Spielhallenbetreiber aus Ludwigslust und Vize-Vorsitzender des ostdeutschen Verbands der Automatenkaufleute. Er hofft, dass die Kommunen Ausnahmen von den neuen Vorschriften zulassen. Das ist in besonderen Härtefällen möglich, für maximal fünf Jahre. Das Innenministerium drängt darauf, die Härtefallausnahmen nur in Ausnahmen einzusetzen.

Gerald Kleine Wördemann

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