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Wirtschaft E-Auto-Prämie: Händler in MV sind skeptisch
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06:22 28.04.2016
Ein Mann steckt am Dienstag bei der Hannover Messe ein Aufladekabel für Elektrofahrzeuge in eine Ladestation. Quelle: Ole Spata/dpa
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Schwerin

Die Autobranche im Nordosten glaubt nicht an einen Erfolg der geplanten Käuferprämie von bis zu 4000 Euro für Elektroautos. „Das wird nicht den Durchbruch bringen“, sagt Rainer Schlorf, Präsident des Kfz-Verbands MV. Die für die Aktion geplante Milliarde Euro würde mehr bewirken, wenn man das Geld in Forschung und Entwicklung sowie den Ausbau des Netzes an Ladestationen stecken würde.

Den Elektroautos fehlt außerdem die Reichweite und die Fahrzeuge sind viel zu teuer, findet Schlorf. Der Rostocker VW-Händler Mike Specht begrüßt, dass 300 Millionen Euro in die Infrastruktur fließen sollen.

Fehlende Ladestationen sind größtes Problem

Fehlende Ladestationen sind das größte Problem im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern, meint der VW-Händler. Bislang verkauft er fünf E-Autos. Alle gingen als Dienstwagen an Behörden und Firmen, keines an eine Privatperson. „Es ist schwierig“, sagt Specht. 

MV ist bundesweit Schlusslicht bei der Elektromobilität. Nur176 E-Autos waren Anfang 2016 laut Zulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamtes im Nordosten angemeldet. Auch im Saarland (220) und in Sachsen-Anhalt (232) gibt es noch viel Nachholbedarf. Zum Vergleich: In Bayern fahren immerhin schon 5800 E-Autos, in Baden-Württemberg 4800.

Von Kleine Wördemann, Gerald

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