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Flexstrom-Insolvenz: Stadtwerke kritisieren Verbraucherportale

Neubrandenburg Flexstrom-Insolvenz: Stadtwerke kritisieren Verbraucherportale

Der Neubrandenburger Regionalversorger wirft den Internetbörsen vor, Kunden mit vermeintlich günstigen Angeboten zu riskanten Anbietern zu locken.

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Vermeintlich günstig, aber nun pleite: Flexstrom.

Quelle: Paul Zinken

Neubrandenburg. Im Zusammenhang mit der Insolvenz des Billigstrom-Anbieters Flexstrom haben die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) die Rolle der Verbraucherportale für Stromkunden kritisiert. Durch deren Vergleichsmethodik werde häufig ein vermeintlich günstiges Angebot abgebildet, während sich die Firmen bereits in einer erheblichen wirtschaftlichen Schieflage befänden, erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Holger Hanson am Mittwoch in Neubrandenburg. Die Internet-Verbraucherportale verdienten ihr Geld vor allem mit den Wechselkunden.

Flexstrom und zwei seiner Tochterfirmen - OptimalGrün GmbH und Löwenzahn Energie GmbH - hatten am vergangenen Freitag Insolvenz angemeldet. Bei den Neubrandenburger Stadtwerken sind 89 Haushalte davon betroffen, bundesweit gab es 500 000 Flexstrom-Kunden, die derzeit um ihre vorab gezahlten Gelder - meist dreistellige Euro-Summen - bangen. Zu einer Stromunterbrechung werde es aber nicht kommen, hieß es von neu.sw. Laut Bundesnetzagentur soll solchen Unternehmen die Vorauskasse künftig verboten werden.

dpa

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